Äschen dem Rhein übergeben

RHEINTAL. Bei idealen Bedingungen übergab Ende Jahr der Rheinfischerverein dem Alpenrhein – zwischen Tamina und Rüthi – 7000 Jungäschen.

Christoph Hartmann
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Der Alpenrhein bei Bad Ragaz: Die Mitglieder des Fischereivereins übergeben die Äschen dem Fluss zwischen Tamina und Rüthi. (Bilder: Christoph Hartmann)

Der Alpenrhein bei Bad Ragaz: Die Mitglieder des Fischereivereins übergeben die Äschen dem Fluss zwischen Tamina und Rüthi. (Bilder: Christoph Hartmann)

Am Samstag, 22. Dezember, konnte der Vorstand des «Rheinfischervereins am st. gallischen Rhein» 7000 Äschen-Sömmerlinge dem Rhein übergeben. Unter der Leitung von Fredi Fehr vom Amt für Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen wurden die Jungäschen in der Zuchtanlage vom Fischereiverein Werdenberg übernommen.

Ideale Bedingungen

Anschliessend erfolgte der Besatz auf der St. Galler Seite des Rheins – von der Einmündung der Tamina abwärts bis Rüthi. Die Bedingungen waren geradezu ideal: Wunderschönes, niedriges und klares Wasser begünstigte den Besatz. Die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Amt stimmte alle positiv, und es war eine schöne Aufgabe, die Jungäschen dem Alpenrhein zu übergeben.

Auch für die Regenbogenforelle

Logischerweise kam den Vorstandskollegen vom Rheinfischerverein der Gedanke an einen analogen Besatz mit jungen Regenbogenforellen auf – beziehungsweise der bekannten «Alpensteelhead». Der Rhein ist ein ideales Gewässer für Äschen und Regenbogenforellen.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Der Rheinfischerverein wird sich auch weiterhin für die Legalisierung der Regenbogenforelle und den Alpenrhein engagieren.

Urban Bleisch (Kassier), setzt die Jungäschen in den Alpenrhein ein.

Urban Bleisch (Kassier), setzt die Jungäschen in den Alpenrhein ein.