Ärzte unterstützen Tigelberg

Das Ärzte-Netzwerk Gesundes Rheintal spendet 10 000 Franken für die Renovation des Jugendheims Tigelberg. Von Rochus Federer aus Rebstein erhalten die Ärzte für diese Unterstützung wunderschöne Holzskulpturen.

Susi Miara
Drucken
Teilen
Ärzte des Netzwerks Gesundes Rheintal: (von links) Roman Würth, Benedikt Frei und Carola Knierim zu Besuch bei Rochus Federer (3. v. links). (Bild: Susi Miara)

Ärzte des Netzwerks Gesundes Rheintal: (von links) Roman Würth, Benedikt Frei und Carola Knierim zu Besuch bei Rochus Federer (3. v. links). (Bild: Susi Miara)

BERNECK. Rochus Federer macht sein Versprechen wahr. Der Künstler versprach letztes Jahr jedem, der für die Renovation des Jugendheims Tigelberg spendet, eine von ihm geschaffene Holzskulptur zu schenken. Diese Woche konnten sich die Ärzte vom Ärzte-Netzwerk Gesundes Rheintal ihre Skulpturen direkt beim Künstler aussuchen.

Diese sollen in den Arztpraxen ihren Platz finden.

Grosszügige Spende

Das Ziel des vor fünf Jahren gegründeten Vereins Gesundes Rheintal war in erster Linie die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft, Krankenkassen und Patienten. Bereits bei der Gründung des Vereins wurde auch über wohltätige Vereinsaktivitäten diskutiert. Mit der grosszügigen Spende an das Jugendheim Tigelberg wollen die Rheintaler Ärzte in diesem Bereich ihren Beitrag leisten. Initiiert wurde die Aktion vom Peter Jutz, der einerseits Mitglied des Unterstützungskomitees Jugendheim Tigelberg ist und gleichzeitig dem Ärzte-Netzwerk angehört. «Wir Ärzte halten es für dringend nötig, dass der Tigelberg weiterhin einen festen Platz innerhalb der Jugendheime der Ostschweiz hat», sagte Präsident Roman Würth.

Ziel fast erreicht

Die Liegenschaft Tigelberg dient als Wohnheim für Jugendliche, die im Moment einen Abstand zum heimischen Umfeld brauchen. Um die Hypothekarkosten der gut eine Million Franken teuren Sanierung in vertretbarem Rahmen zu halten, müssen Eigenmittel in der Höhe von 500 000 Franken beschafft werden. Vor einem Jahr hat eine Gruppe engagierter Personen die Arbeit aufgenommen, um diese Mittel zur Renovation aufzutreiben. «Mit über 400 000 Franken Spendengeldern haben wir unser Ziel beinahe erreicht», sagt Helga Klee, Mitglied des Unterstützungskomitees.

Ausserdem seien weitere Spenden zugesichert worden.

Aktuelle Nachrichten