Achtungserfolg zum Schluss

Am Samstag war Favorit Goldach-Rorschach zu Gast bei den BSG-Herren. Die Vorderländer siegten 29:18.

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HANDBALL. Obwohl die Seebuben bereits frühzeitig den Verzicht für den möglichen Aufstieg bekannt gaben, durfte man ein sehr intensives Spiel erwarten. Auf der Homepage der Gäste war aber zu lesen, dies sei nur ein Spiel wie ein Muster ohne Wert. Sollte hier der Druck von den Spielern genommen werden, oder war das gar ein Anflug von Arroganz?

Egal, dem Vorderländer Coach konnte es nur recht sein. Zwei Zitate aus den Matchberichten des Gegners genügten – und die Spieler waren heiss wie nie.

BSG macht früh Dampf

Und genau so spielten sie: Von Beginn weg wurden die Gäste unter Druck gesetzt. Vor einem einmal mehr bärenstarken Ben Rothenberger stand eine kaum überwindbare Verteidigung. Aus dieser wurden immer wieder schnelle Gegenstösse lanciert und erfolgreich abgeschlossen.

Der aktuelle Leader hingegen zeigte kaum einen Grund für seine Tabellenposition. Fast hilflos wirkten die Abschlüsse, die auch ohne Harz durchaus überzeugender möglich gewesen wären. So konnten die Gastgeber, allen voran durch den «Zeitlupen-Kreisläufer» (2. Zitat auf der Goldach-Rorschach-Homepage) Chrigi Bernet, schnell einen deutlichen Vorsprung erspielen. Auch Florian Langenauer, der vor dem Spiel verabschiedet wurde (wechselt zu Fortitudo Gossau), zeigte nochmals sein ganzes Können, und trug massgebend zur deutlichen Pausenführung von 13:5 aus Sicht der Vorderländer bei.

Komfortables Polster

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Mit Konzentration und Tempo wurde die Führung weiter ausgebaut. Immer wieder setzte Labinot Povataj den sehr agilen Roger Wild in Szene. Auch die unterdessen legendären Fans genossen die Überlegenheit ihrer Mannschaft und feuerten diese immer lauter an. Ebenso Dominik Fankhauser, der auf diese Saison von Gegner Goldach-Rorschach zur BSG wechselte, machte ein tolles Spiel und wusste spätestens bei der zwischenzeitlichen 16-Tore-Führung (27:11), dass sich der Wechsel durchaus gelohnt hatte.

Gelungener Saison-Abschluss

Als i-Tüpfelchen verwertete Michael Küng, der sich im Abschlusstraining vor dem Meisterschaftsstart das Kreuzband gerissen hatte, in seinem ersten Match einen Penalty. Mit diesem, auch in dieser Höhe durchaus verdienten Sieg, belegt die BSG Vorderland den vierten Schlussrang, was zugleich die beste Platzierung der Vorderländer seit dem Aufstieg vor fünf Jahren bedeutet. (jj)

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