«Abfallprodukt Spitzenfussballer»

Mit Humor beantwortete FCSG-Präsident die Fragen seines Medienchefs Daniel Last nach der Delegiertenversammlung des kantonalen Fussballverbandes.

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Mit Humor beantwortete FCSG-Präsident die Fragen seines Medienchefs Daniel Last nach der Delegiertenversammlung des kantonalen Fussballverbandes.

Besonders viele Lacher erntete er mit seinen Ausführungen zur Trainersuche. Über drei Monate habe es gedauert, bis er endlich eine stundenweise Reinigungskraft für sich privat gefunden habe, dagegen seien schon wenige Stunden nach dem Rücktritt von Jeff Saibene über 60 Bewerbungen für den Trainerposten eingegangen. Stolz informierte Früh auch über das «schweizweit einzigartige» Nachwuchsprojekt Future Camp Ostschweiz. Man wolle mit dem Projekt den Breitensport fördern und wenn «hinten heraus als schönes Abfallprodukt» eine Handvoll Spieler den Sprung ganz nach oben schaffe, sei er sehr zufrieden. Als Präsident des FC St. Gallen sieht sich Dölf Früh täglich gefordert. Er und sein Führungsteam müssten immer hellwach sein, meinte Früh und meinte dann lachend: «Wenn wir trotzdem einmal einschlafen, wecken uns die Medien schneller auf, als uns lieb sein kann.» (mes)