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Abenteuer für guten Zweck

MONTLINGEN. Sechs junge Männer aus dem Oberrheintal nehmen im April an der Allgäu-Orient-Rallye teil. Ein Abenteuer, das in Montlingen beginnt und – wenn alles klappt – in Aserbaidschan endet.
Cécile Alge
Das Abenteuer im Blut: (hinten, v. l.) Sepp Zäch, Beni Specker, Michael Haltiner sowie (vorne, v. l.) Marcel Loher, Marco Schegg und Jan Baumgartner fahren mit drei Jeeps von Montlingen nach Aserbaidschan. (Bild: pd)

Das Abenteuer im Blut: (hinten, v. l.) Sepp Zäch, Beni Specker, Michael Haltiner sowie (vorne, v. l.) Marcel Loher, Marco Schegg und Jan Baumgartner fahren mit drei Jeeps von Montlingen nach Aserbaidschan. (Bild: pd)

MONTLINGEN. «Eigentlich begann alles mit dem Wink eines Arbeitskollegen», erzählt Marco Schegg. «Weil dieser weiss, dass mich und meine Kollegen verrückte Dinge interessieren, machte er mich auf die Allgäu-Orient-Rallye aufmerksam.» Noch am gleichen Tag informierte sich der Polymechaniker im Internet und schwärmte daraufhin bei seinen Kollegen von der Rallye mit wohltätigem Charakter. «Wir waren alle sofort Feuer und Flamme und hatten noch am gleichen Abend ein sechsköpfiges Team zusammen», berichtet Beni Specker.

Crew schnell beisammen

Dann musste alles schnell gehen, denn die Teilnehmerzahl an der Allgäu-Orient-Rallye ist beschränkt und der Andrang gross. Aber das Team «El Piratos» mit Marco Schegg aus Rebstein, Michael Haltiner aus Kriessern und den vier Montlingern Jan Baumgartner, Beni Specker, Marcel Loher und Sepp Zäch schaffte es, sich einen Startplatz zu ergattern. Und so werden sich die sechs Männer im Alter zwischen 23 und 30 Jahren im April auf ein wohl unvergessliches Abenteuer aufmachen. «Klar, es ist eigentlich eine Spinnerei, aber uns hat bei dem Unterfangen gefallen, dass ein guter Zweck im Zentrum steht», sagt Michael Haltiner. Denn am Schluss der Rallye, an der sich insgesamt 666 Personen mit 333 Autos beteiligen, werden die Fahrzeuge versteigert und der Erlös wohltätig eingesetzt.

Die Teilnehmenden nehmen bei der Allgäu-Orient-Rallye einige Risiken in Kauf – schliesslich gilt es in rund 20 Tagen über 6000 Kilometer zurückzulegen – und sie investieren dafür auch drei Wochen Ferien sowie einen stolzen Batzen. «Wir rechnen mit Kosten in der Höhe von 25 000 Franken», sagt Marcel Loher. «Und hoffen natürlich, dass wir einen Teil davon durch Sponsoring aufbringen werden», legt Sepp Zäch nach.

Handwerklich geschicktes Team

Um möglichst sicher und pannenfrei nach Baku (Hauptstadt Aserbaidschans) zu kommen, hat sich das Team «El Piratos» drei in die Jahre gekommene Jeep Cherokee gekauft, die es in den nächsten Wochen zu rallyetüchtigen Allroundmobilen um- und ausbauen wird. «Da kommen uns unsere Berufe entgegen. Wir haben Schlosser, Elektriker, Mechaniker und einen Lastwagenmechaniker im Team», hält Jan Baumgartner fest. Ein Vorteil auch während der weiten Fahrt. Und diese dürfte anstrengend werden. Kein Wunder, wird das Team aus dem Oberrheintal Ende April mit Respekt und Bescheidenheit an den Start gehen. «Wir sind schon froh, wenn wir es überhaupt mit einem Wagen bis ans Ziel schaffen», schmunzelt Beni Specker.

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