Abend der Wahrheit für den TV Rebstein

Faustball Der achte Rang in der Nationalliga B Ost bedeutet Verlängerung der Saison: Am Mittwoch müssen sich die Rebsteiner in der Relegationsrunde bewähren.

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Die Auf-/Abstiegsrunde auf dem Progy in Rebstein beginnt am Mittwoch, 14. September, um 19.30 Uhr. Rebstein trifft im Auftaktspiel auf Waldkirch und im letzten Match auf Schlieren II.

Der Startgegner aus dem Fürstenland ist für die Rebsteiner Faustballer kein Unbekannter: An diversen Turnieren und Meisterschaften in den vergangenen Jahren trafen die Teams schon aufeinander. Der letzte Ernstkampf war 2013 – ebenfalls im Progy. Waldkirch gewann die 1.-Liga-Partie zwar, Rebstein sicherte sich jedoch anschliessend den Aufstieg in die NLB.

Gegner spielt um Aufstieg, kann aber absteigen

Das vom ehemaligen Nationalspieler Stefan Ziegler angeführte Waldkirch legte in der Regular Season in der 1. Liga einen regelrechten Steigerungslauf hin. Vom siebten Platz nach drei Spieltagen, verbesserten sie sich bis auf den zweiten Rang. Dank des Abstiegs der FG Rickenbach-Wilen aus der NLA qualifizierte sich Waldkirch anstelle des 1.-Liga-Meisters RiWi II für die Aufstiegsspiele.

Eine ganz besondere Situation besteht für das dritte Team der Relegationsrunde, die Reserven von Faustball Schlieren. Da ihr Fanionteam als direkter Absteiger aus der Nationalliga B feststeht, gibt es für die zweite Mannschaft nach diesem Abend nur den Aufstieg oder den Gang in die 2. Liga – zwei Mannschaften eines Vereins dürfen nicht in der 1. Liga spielen. Mit 16 Siegen aus 16 Spielen qualifizierten sich die routinierten Zürcher eindrucksvoll für diese Aufstiegsrunde, was einen allfälligen Abstieg in die 2. Liga sicherlich noch schmerzhafter machen würde.

Ur-Rebsteiner Simon Morscher spielt beim Gegner

Noch spezieller wird der Abend für Simon Morscher. Der Ur-Rebsteiner lernte das Faustball-Einmaleins beim TVR und führte das erste Team der Rheintaler jahrelang im Angriff an. Nach dem Umzug ins Zürcherische schloss sich Morscher dem STV Schlieren an und kehrt jetzt als Spieler von Schlieren an seine alte Wirkungsstätte zurück – und versucht dabei, seinen Stammverein in die 1. Liga zu stossen.

In der Relegationsrunde spielt jeder mal gegen jeden. Nur das Beste der drei Teams spielt in der Feldsaison 2017 in der Nationalliga B. Obwohl Rebstein als Teilnehmer aus der NLB als Favorit gehandelt werden muss, verspricht die Ausgangslage viel Spannung. Denn auch die Spieler von Waldkirch und Schlieren können auf die Erfahrung aus vielen Jahren Nationalliga zurückgreifen.

Es gibt zum Schluss der Saison nochmals ein hartes Stück Arbeit für die Faustballer des Turnvereins Rebstein, um das angestrebte Ziel Ligaerhalt erreichen zu können. (luw)