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Ab auf den Binnenkanal

AU. Sommerzeit, Ferienzeit – und pünktlich zum «Saisonstart» öffnen die Behörden den Binnenkanal für Schlauchboot- und Kanufahrende auch wieder zwischen Au und St. Margrethen.
René Schneider
Die Schulklasse aus Thal fuhr am Dienstag mit dem Velo nach Montlingen und mit dem Schlauchboot bis zum Bahnhof Au. Sonja Fritsche vom Steigmatt-Hof brachte die Velos nach Au und holte das Boot. (Bild: René Schneider)

Die Schulklasse aus Thal fuhr am Dienstag mit dem Velo nach Montlingen und mit dem Schlauchboot bis zum Bahnhof Au. Sonja Fritsche vom Steigmatt-Hof brachte die Velos nach Au und holte das Boot. (Bild: René Schneider)

Wie versprochen haben dieser Tage Mitarbeiter des Rheinunternehmens die Signalisation für Boot-Fahrende am Binnenkanal Höhe Bahnhof Au wieder entfernt. Das Bootfahren zwischen Au und St. Margrethen war während zweier Sommer wegen des Neubaus der Eisenbahnbrücken über den Rhein verboten. Die Gemeinde Au und das Rheinunternehmen hatten darum (Bild) eine Ausstiegsstelle samt Treppe gebaut. Schilder am Ufer und an der Fuss- und Velobrücke machten Boot-Fahrende aufmerksam, den Binnenkanal hier zu verlassen. Seit dieser Woche ist er also wieder offen – theoretisch bis zur Mündung in den Bodensee bei der Marina Altenrhein.

Untiefen

Die nächste bequeme Lande- und Ausstiegsstelle für «Binnenkanal-Bötler» ist beim Bruggerhorn in St. Margrethen. Auch dort kann ein Auto in der Nähe parkiert werden. Theoretisch kann der Binnenkanal auch nach der Ausstiegsstelle St. Margrethen befahren werden, doch ist er auf der renaturierten Strecke bis Rheineck/Gaissau an vielen Stellen untief, und es liegen Bäume im Wasser. Das Befahren mit den flach liegenden Armee-Schlauchbooten mit starren Böden sei auch auf diesem Abschnitt kein Problem, sagt Sonja Fritsche vom Steigmatt-Hof in Montlingen. Sie und ihr Mann bieten seit Jahren Schlauchbootfahren (und neu auch Kanus) auf dem Binnenkanal an. Die Armee-Schlauchboote und die Kanus gleiten problemlos über die Flachwasserzonen unterhalb St. Margrethens. Dagegen sei das Befahren dieses Abschnitts mit Warenhaus-Gummibooten nicht empfehlenswert. Davor warnen auch die St. Margrether Gemeindebehörden. Sie haben darum vor ein paar Jahren die Ausstiegsstelle Bruggerhorn realisiert.

Eine Rast- und Ausstiegsstelle (mit Grill) gibt es auch Höhe Balgach, beim renaturierten und erweiterten Kanal-Abschnitt beim Balgacher Tratthof.

Strömung

Gemäss Sonja Fritsche fliesst der Binnenkanal von Montlingen (unterhalb des Kraftwerks) bis Au bei jedem Wasserstand ausreichend, so dass kaum gepaddelt werden muss. Von Au bis St. Margrethen nimmt die Strömung deutlich ab – «unterhalb St. Margrethens wird es mühsam», sagt die erfahrene Anbieterin. Trotzdem fahren manche ihrer Gruppen bis zum Hafen Gaissau (gegenüber Rheineck). Von Au bis Rheineck dauert die Fahrt etwa einen Tag, also rund doppelt so lang wie von Montlingen bis Au. Bis zum Bodensee (ab Rheineck ist bei Normal-Wasserstand kaum noch Strömung) habe es noch keine Gruppe geschafft, sagt Sonja Fritsche.

www.steigmatt.ch

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