6658 Personen mehr als vor zehn Jahren

Die Wohnbevölkerung ist im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr im oberen Rheintal um 234 (+0,8 Prozent) und im unteren Rheintal um 474 (+1,2 Prozent) Personen gewachsen. In den Vorderländer Gemeinden nahm die Bevölkerung um 120 (+0,8 Prozent) wieder leicht zu.

Susi Miara
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Die Bevölkerung wuchs im letzten Jahr im unteren Rheintal etwas stärker als im oberen Rheintal. Im oberen Rheintal wohnten am 31. Dezember 2015 30 235 Personen, 234 oder +0,8 % mehr als noch vor einem Jahr. Der grösste Zuwachs wurde in Eichberg mit 45 Personen oder +3 % gezählt. In Oberriet wohnten 80 Personen mehr (+0,9 %), in Altstätten 82 (+0,7 %), in Rüthi 35 (+1,6 %), in Rebstein 1 (+0,02 %). Marbach zählte als einzige Gemeinde neun Personen weniger (-0,4 %). Der Ausländeranteil hat um 68 Personen zugenommen, liegt mit 6574 Personen prozentual bei 21,7 % und somit deutlich tiefer als im unteren Rheintal (30 %). Mit 30,7 Prozent hat Rebstein nach wie vor den grössten Ausländeranteil (1360 Personen). Ende 2015 sank die Zahl der Katholiken von 16 743 auf 16 608 (-135), die der evangelischen Bevölkerung sank von 5486 auf 5475 (-11). 8152 Personen (+380) haben anderen Glauben.

Mehr Unterrheintaler

In den sieben Unterrheintaler Gemeinden lebten 10 068 Personen mehr als in den sechs Oberrheintaler Gemeinden. Zwischen Rheineck und Balgach waren es 40 303 Personen (+474). Dies entspricht einem Wachstum von +1,2 Prozent. Einzig in Balgach nahm die Zahl der Einwohner um 18 ab (-0,4 %). In Berneck wuchs die Wohnbevölkerung um 50 Personen (+1,3 %), in Au um 99 Personen (+1,4 %), in Widnau um 120 (+1,3 %) in St. Margrethen um 3 (+0,05 %) und in Diepoldsau um 135 (+2,2 %). Den höchsten Zuwachs kann Rheineck mit +85 Personen (+2,7 %) verbuchen. Der Ausländeranteil stieg in St. Margrethen auf 2746 Personen (+50) oder 47,4 %. In Au sank der Ausländeranteil um 0,4 % auf 2566 Personen (35,1 %), in Rheineck von 34,8 % auf 1115 Personen (33,4 %). Ende 2015 lebten im unteren Rheintal 18 557 Katholiken (-41), 8132 Evangelische (-120) und 13 614 Andersgläubige oder Konfessionslose (+635).

Die Wohnbevölkerung im Vorderland hat letztes Jahr wieder leicht um 0,8 Prozent zugenommen. In Oberegg wohnten 21 Personen mehr (+1,1 %), in Reute 15 mehr (+2,2 %), in Heiden 74 mehr (+1,8 %), in Wolfhalden 31 mehr (+1,6 %) und in Walzenhausen 3 mehr (+0,1 %). In Wald lebten 14 Personen weniger (-1,6 %), in Rehetobel 4 Personen weniger (-0,2 %) und in Grub 6 Personen weniger (-0,6 %). Lutzenberg verzeichnet keine Zunahme, aber auch keine Abnahme. Mit 16,1 Prozent liegt der Ausländeranteil in den Vorderländer Gemeinden am tiefsten.

Zehn-Jahres-Vergleich

In den letzten zehn Jahren zogen 6658 Personen ins Rheintal und 247 ins Vorderland. Am stärksten gewachsen ist Widnau. Heute leben dort 16,7 % oder 1331 Personen mehr. Auf den zweiten Platz schafft es die Gemeinde Berneck mit 537 Personen mehr (+15,9 %) und Diepoldsau mit 792 Personen mehr (14,5 %). In Rheineck wuchs die Bevölkerung nur um 50 Personen oder +1,5 %.

Im oberen Rheintal liegt Eichberg mit +16,2 %, oder 212 Personen an der Spitze, gefolgt von Rüthi mit 310 Personen mehr (+16 %). Die Bevölkerung in Altstätten ist in den zehn Jahren um 535 Personen gewachsen (+5 %).

Im Appenzellischen Wald lebten Ende 2015 38 Personen weniger (-4,5 % als vor zehn Jahren, Walzenhausen waren es 77 weniger (-3,6 %). Mit einem Plus von 4,4 % oder 54 Personen verzeichnet Lutzenberg den grössten Bevölkerungszuwachs der letzten zehn Jahre, gefolgt von Heiden mit plus 171 Personen oder 4,3 %.

Ausländeranteil steigt

Auch der Ausländeranteil nahm in allen drei Regionen zu. Ende 2005 wohnten 4892 Ausländer im oberen Rheintal. 2015 waren es 6574. Ein Plus von 1682 Personen oder 34,4 %.

Im unteren Rheintal wohnten 2005 9929 Ausländer. Innerhalb von zehn Jahren nahm diese Zahl um 2185 +(22 %) auf 12 114 Personen zu.

Im Vorderland siedelten sich in den letzten zehn Jahren 2503 Ausländer an. Die Zahl stieg von 1910 auf 2503 (+31 %).

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