6500 Übernachtungen in 2016

Eichberg An der Generalversammlung der Genossenschaft Jugend- und Erlebnishaus wurde das bisher zweitbeste Ergebnis vermeldet.

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Die grosse, gut ausgebaute Anlage wird geschätzt. Bild: pd

Die grosse, gut ausgebaute Anlage wird geschätzt. Bild: pd

Co-Präsident Frank Federer konnte den 35 anwesenden Genossenschaftern Erfreuliches berichten. Seit der Übernahme des Hauses vor 14 Jahren wurde 2016 bei einem Umsatz von 117000 Franken und 6500 Übernachtungen das zweitbeste Ergebnis erzielt. Für 2017 wird mit ähnlichen Zahlen gerechnet. Die Reservationen für dieses und auch für das nächste Jahr zeigen, dass das Gruppen-Ferienhaus nach wie vor sehr beliebt ist. Rückmel­dungen der Gäste bestätigen, dass die grossflächige Anlage, die Infrastruktur, die idyllische Anlage am Waldrand und das grosse Schwimmbad im Aussenbereich von Lagerorganisatoren und -teilnehmenden gleichermassen geschätzt werden. Den grossen Energieverbrauch zu vermindern ist dem Verwaltungsrat ein grosses Anliegen. So wurde 2016 im Speisesaal, im Korridor sowie in der Garderobe und im Spielraum die herkömmliche Beleuchtung durch energiesparende LED-Lampen ersetzt. Zudem hat der Spielraum eine moderne, farbliche Auffrischung erhalten. In der Küche wurde der Abwaschbereich erneuert.

Auch für 2017 sind grössere Ausgaben geplant. So wird oberhalb des Kochherdes eine zeitgemässe grosse Abzugshaube montiert und die Brandmeldeanlage revidiert, neue Fussballtore werden angeschafft, und eine Vergrösserung des Unterstandes bei der Feuerstelle ist ebenfalls für das laufende Jahr vorgesehen.

In Gebäudehülle und PV-Anlage wird investiert

Zudem beschäftigt den Verwaltungsrat ein grösseres Projekt, die energetische Sanierung der Gebäudehülle. Auf den nach Südwesten gerichteten Dächern hätten PV-Anlagen mit einer Leistung von 16 – 20 kWp Platz. Der erforderliche Kredit für diese Investition, inkl. Vorarbeiten und Instandstellungsarbeiten, wurde von den Genossenschaftern denn auch gesprochen.

Der Rat ist überzeugt, mit der neuen Anlage einen grossen Teil des Stromverbrauchs selber produzieren zu können. Zudem müssen weitere Investitionen mit dem Einbau von neuen Einbauschränken im Speisesaal getätigt werden. Es wird 2017 mit einem Bezug aus den Rückstellungen über 50000 Franken gerechnet. Die Anwesenden waren mit dem Vorgehen des Verwaltungsrates einverstanden und stimmten dem Übertrag des Betriebsgewinns von 6918.44 Franken in die neue Rechnung 2017 einstimmig zu. Die bisherigen Verwaltungsräte Josef Speck (Co-Präsident), Frank Federer (Co-Präsident), Silvia Dietschi, Toni Graf, Gregor Kaiser, Silvan Koller und Ernst Schlegel, sowie die Revisoren Guido Saxer und Roland Niederer wurden für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Grossen Dank sprach Frank Federer den vielen treuen Helfern aus, die den Betrieb des Hauses erst möglich machen. Nach der GV gab es einen feinen Znacht aus der «Hölzlisberg»-Küche. (pd)