500 RTB-Fahrplantafeln ausgewechselt

Zum Fahrplanwechsel Ende Jahr werden bei der RTB Rheintalbus AG rund 500 neue Abfahrtstafeln produziert, laminiert und ausgewechselt. Seit Mittwoch werden alle RTB-Haltestellen mit den neuen Tafeln bestückt.

Susi Miara
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RHEINTAL. Alljährlich im Dezember wechseln europaweit die Fahrpläne für alle Schienenverbindungen und somit auch die Fahrpläne der RTB Rheintalbus AG. Wie kürzlich die Rheintal Bus AG mitteilte, erfährt der Fahrplan der RTB auf den Fahrplanwechsel nur wenige Änderungen. Es werden vor allem kleinere Anpassungen bei den Abfahrtszeiten im Minutenbereich vorgenommen. Diese kleinen Anpassungen sind jedoch mit viel Arbeit verbunden.

400 Haltestellen

Auf dem Liniennetz der RTB Rheintal Bus und der BUS Sarganserland Werdenberg werden insgesamt 400 Haltestellen bedient. Letzte Woche mussten an allen Haltestellen die Abfahrtstafeln ausgewechselt werden. Seit Mittwoch sind drei Mitarbeiter damit beschäftigt. Bereits zwei Wochen vorher wurden die neuen Tafeln gedruckt und laminiert. Insgesamt 500 solche Tafeln haben die Mitarbeiter der RTB selbst zusammengestellt. Der Kombi von Thomas Schwarz ist voll damit. Er fährt die einzelnen Linien ab und wechselt jede Tafel aus. Den Kasten mit einem Spezialschlüssel öffnen, den alten Fahrplan rausnehmen und den neuen einstecken. «Zum Putzen bleibt keine Zeit», sag Max Gschwend, Verantwortlicher für den Unterhalt der Haltestellen. «Dies machen wir unter dem Jahr.» Wenn das Plexiglas beschädigt ist, wird es natürlich ausgewechselt. Dieses Jahr gehe die Arbeit gut voran. «Wenn es zu kalt ist, frieren die Tafeln an und wir müssen sie mühsam wegreissen», erklärt Gschwend.

Vier Tage unterwegs

Die Tafeln mit kleinen Zeitverschiebungen konnten bereits Mitte Woche ausgewechselt werden. «Die letzten folgten am späten Samstagnachmittag», sagt Werkstattleiter Andi Zünd. Gleichzeitig mit den neuen Fahrplänen der RTB werden bei einigen Linien auch die Fahrpläne der Postautos ausgewechselt. «Wir arbeiten mit der Postauto AG zusammen und schaffen so Synergien », sagt Andi Zünd.

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