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47 Lehrlinge ausgebildet

Mit 50 Hektaren gehört der Landwirtschaftsbetrieb von Sepp und Prisca Fuster-Schmid auf dem Guggenbühl zu den grössten im Appenzellerland. Nun wurde er an Pächter Daniel Ulmann übergeben.
Peter Eggenberger
Generationenwechsel: Daniel Ulmann und Claudia Frehner treten die Nachfolge des nach 42-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand tretenden Ehepaars Sepp und Prisca Fuster-Schmid an (v.l.). (Bild: Peter Eggenberger)

Generationenwechsel: Daniel Ulmann und Claudia Frehner treten die Nachfolge des nach 42-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand tretenden Ehepaars Sepp und Prisca Fuster-Schmid an (v.l.). (Bild: Peter Eggenberger)

«1976 haben wir geheiratet, und am 1. Mai 1977 konnten wir uns auf dem hoch über Wolfhalden gelegenen Guggenbühl mit elf Kühen und einem kleinen Maschinenbestand den Traum vom eigenen Betrieb erfüllen», blicken Sepp und Prisca Fuster zurück. Beide sind im landwirtschaftlichen Milieu in Heiden und Oberegg aufgewachsen. Sepps Eltern führten ab 1945 eine Liegenschaft an der Oberegger-strasse, zu der auch die bekannte Gastwirtschaft Bären gehörte. Sepp besuchte die landwirtschaftliche Schule und absolvierte 1980 die Meisterprüfung.

Milchwirtschaft und Schweinemast

In der Folge erfuhr der Betrieb auf dem Guggenbühl einen steten Ausbau. Zuletzt umfasste die bewirtschaftete, weitgehend zusammenhängende Fläche 30 Hektaren Eigenland und zusätzliche 20 Hektaren zugepachtetes Land, wobei auch die Gebäude und der Maschinenpark immer wieder den neuen Bedürfnissen angepasst wurden. Mit 60 Braunviehkühen, 70 Stück Jungvieh, 40 Milchmastkälbern und 250 Mastschweinen war auch der Tierbestand beachtlich. Zudem haben Fusters in 42 Jahren 47 Lehrlinge ausgebildet. Nebst der beruflichen Tätigkeit und als Eltern von drei Töchtern engagierte sich das Ehepaar Fuster in hohem Masse auch für die Öffentlichkeit. Während Sepp als Viehschau- sowie Lehrlingsexperte in beiden Appenzell, im Kanton St. Gallen und im Fürstentum Liechtenstein gefragt war und ist, wirkte Prisca von 1996 bis 2006 im Gemeinderat von Wolfhalden mit, wo sie während einigen Jahren das arbeitsintensive Vizepräsidium innehatte. Sepp wiederum ist Präsident der Viehzuchtgemeinschaft Wolfhalden-Lutzenberg und der Alp- und Landwirtschaftlichen Genossenschaft Wolfhalden, die als Exklusivität eigene Alpen im Urnäscher Hochalpgebiet besitzt. Von 1980 bis 1987 führte Prisca zudem die familieneigene Wirtschaft «Bären» in Heiden. Mittlerweile ist das Restaurantgebäude aber verkauft und vom neuen Eigentümer umgebaut worden, während das umlieg­ende Land in Familienbesitz geblieben ist.

Ehemaliger Lehrling ist neuer Chef

Zu Fusters Lehrlingen gehörte in den Jahren 2006/07 auch der einer Bauernfamilie entstammende Daniel Ulmann aus Eggersriet-Grub SG, der nach der landwirtschaftlichen Schule und einigen Praxisjahren per Anfang 2019 als Pächter die Nachfolge von Sepp und Prisca Fuster angetreten hat. Ihm zur Seite wird die auf einem Bauernhof im Rechberg, Wald, aufgewachsene Claudie Frehner stehen, die derzeit noch als diplomierte Pflegefachfrau HF arbeitet. Am 1. Februar wird geheiratet. Das künftige junge Ehepaar freut sich auf seine neue Aufgabe auf dem Guggenbühl, zumal Sepp und Prisca Fuster auf Wunsch gerne bereit sind, den Nachfolgern mit Rat und Tat beizustehen.

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