3. LIGA: Spitzenspiel im Espenmoos

Alle Rheintaler Vereine spielen am Sonntag. Rüthi und Rheineck starten auswärts ins Jahr, Rebstein spielt zu Hause.

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Der FC Rüthi und der FC Rhein­eck mussten zum Rückrundenstart vor einer Woche wegen schlechten Wetters aussetzen. Am nächsten Sonntag spielen die Rheinecker um 14 Uhr im Spitzenspiel bei Besa St. Gallen, während Rüthi um 15 Uhr bei den Balzner Reserven antritt.

Der FC Rebstein tritt dagegen um 14.30 Uhr zum ersten Mal in dieser Saison als Leader zu einem Heimspiel an: Nach dem mühsam erkämpften 2:1-Auftaktsieg in Speicher empfängt die Mannschaft von Trainer Daniele Polverino den FC Appenzell.

Die Spiele zwischen Rebstein und den Innerrhodern sind meist torreich – und fast ebenso oft dramatisch. In der Vorrunde wandelte Rebstein einen 0:3-Rückstand zwölf Minuten vor Schluss noch in ein Unentschieden um. Appenzell ist aber nicht nur in den Spielen gegen Rebstein ein Torgarant – der Fünftklassierte der 3. Liga, Gruppe 2, hat mit 39 am meisten Tore aller Mannschaften erzielt. Rebstein weist zwar fünf Punkte mehr aus als der FCA, hat aber zehn Treffer weniger erzielt.

Bleibt Rheineck nach Verlustpunkten Leader?

Rheineck ist nicht mehr Tabellenführer, allerdings mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz. Wenn dem Team von der Stapfenwis in St. Gallen kein Sieg gelingt, droht auch der virtuelle erste Platz zu entgleiten. Die Besaner sind im Sommer trotz eines 1:0-Siegs in Rheineck schwach in die Saison gestartet, haben sich inzwischen aber wieder an die Spitze herangepirscht. Vor einer Woche resultierte der sechste Sieg in Serie (5:1 gegen Teufen) – zwei Tore erzielte Norbert Frrokaj, der nach seiner Rückkehr von St. Margrethen nun wieder in der Offensive spielt (gegen Rheineck aber gesperrt ist).

Rüthi gastiert nach der Spielabsage in Triesenberg bei Balzers II, das mit einem lockeren 6:0-Sieg gegen Schlusslicht Schaan in die Rückrunde gestartet ist. Wenn Rüthi seine Aufstiegsambitionen am Leben halten will, muss es am Sonntag die Liechtensteiner besiegen. (ys)