24 Künstler an der ersten «Potentiale»

Am 7. September startet die erste «Potentiale 2018» in der Galerie Art dOséra. Der Verein Art dOséra möchte mit dieser Ausstellung das künstlerische Potenzial im Bodenseeraum sichtbar machen.

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Bild von Carmen Margot Lins.
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Bild von Carmen Margot Lins.
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Auf die Ausschreibung hat der Verein Art dOséra 62 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz erhalten. Die Vorstandsmitglieder, Willi Lässer, Jürg Jenny, Peter Federer, Eva Wran, Thomas C. Jutz und Kuspi hatten die schwere Aufgabe, aus den vielen Bewerbungen 24 Künstler zu bestimmen. Sie sind überzeugt, eine gute Mischung mit Gemälden, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen und Plastiken für die erste «Potentiale» ausgesucht zu haben.

Die Künstler und ihre Inspirationen

So zum Beispiel die symbolischen Zeichnungen von Andre Veith, die das Seelenleben des Menschen verkörpern. Die Werke von Josefine Lohrmann sollen den Betrachter berühren. Anita Hohengassers Arbeiten beinhalten viel Leidenschaft. Armin Kappeler möchte in seinen Arbeiten die Bildvorstellungen in vereinfachten Formen darstellen, um neue visuelle Erfahrung zu generieren. Eine besondere Farbtiefe in ihrer speziellen Pastellkreidentechnik findet man in der Malerei von Carmen Lins. Doris Fedrizzi versucht, die Bergwelt in ihren Bildern festzuhalten. Heinz P. Nitzsche arbeitet bevorzugt mit natürlichen Materialien wie Holz, Beton oder Gips. Das Duo Gabriele Ulmer und Yvette Heller arbeitet seit über 20 Jahren zusammen in den Bereichen Objektkunst, Installationen, Fotografie und Glaskunst. «Durch meine Werke kann ich in einen Dialog treten und das Unsichtbare zum Sichtbaren werden lassen», sagt Josef Geier. Der Fotograf Markus Reich bezeichnet sich als Lichtschreiber. Mit kleinen Szenerien lässt er Geschichten entstehen und im Spiel mit Licht aus dem Dunkeln treten. Marta Büchler Fraisl holt sich ihre Inspiration aus der Natur. Daraus ergeben sich spannende Kombinationen aus Schwemmholz, Rakukeramik und Eisen.

Künstlerische Vielfältigkeit an der «Potentiale 2018»

Ebenfalls mit Schwemmholz arbeitet Martin Benz aus Teufen. Bei ihm entstehen Gestalten, oft ganze Geschichten oder Tiere. Die junge Vorarlbergerin Martina Feichtinger erzeugt üppige Malereien, inspiriert von Strukturen und Farbspielen. Die künstlerische Arbeit von Rebekka Seiz bewegt sich zwischen Fläche und Raum, einem Kreislauf, der sich ständig wiederholt. Verana Bühlers Arbeiten gehen in Richtung dünnwandige Skulpturen, mit welchen sie die Grenzen eines Materials immer wieder neu auslotet. Während der Ausstellung werden von der Jury drei Preisträger ermittelt.

Zudem haben die Besucher die Möglichkeit, ihren Favoriten der «Potentiale 2018» für den Pub­likumspreis zu wählen. Die Gewinner werden an der Finissage bekannt gegeben, die Enrico Lenzin musikalisch begleitet.

Folgende Künstler haben die Jury überzeugt und zeigen ab 7. September während zwei Wochen, in der Galerie Art dOséra ihre Werke: Andre Veith, Kreuzlingen; Andrea Josefin Lohrmann, Lindau; Anita Hohengasser, Thal; Armin Kappeler, Engelburg; Carmen Lins, Feldkirch; Daniel Stiefel, Mar­-bach; Doris Fedrizzi, Reichenburg; Heinz P. Nitzsche, Triesen; Gabriele Ulmer, Schwarzach, und Yvet­- te Heller, Dornbirn; Josef Geier, St. Gallen; Linda Ackermann, Diepoldsau; Maria Xagorari, Kreuzlingen; Markus Reich, Romanshorn; Marta Büchel Fraisl, Altstätten; Martin Benz, Teufen; Martina Feichtinger, Feldkirch; Rebekka Seiz, Altstätten; Verena Bühler, Winterthur; Rita M. Cepush, Kob­lach, Veronika Dierauer, Steckborn; Claudia Keel, St. Gallen; Tatjana Stoffel und Gabriel Forster St. Gallen.

HinweisVernissage: Freitag, 7. September, um 19 Uhr. Weitere Öffnungszeiten: an den Samstagen, 8. und 15. September, von 16 bis 20 Uhr, und Sonntagen, 9. und 16. September (Finissage), von 11 bis 16 Uhr.

Galerie art dOséra, Rheinstras­- se 6, Diepoldsau (1. Stock)

www.artdosera.ch.