200 Jahre lang in «Breu-Händen»

Das einstige Hotel Rössli wurde bereits 1605 als Gaststätte erwähnt. 1815 ging es in Breu-Hände über, als es von Hansjakob Breu gekauft wurde.

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Das einstige Hotel Rössli wurde bereits 1605 als Gaststätte erwähnt. 1815 ging es in Breu-Hände über, als es von Hansjakob Breu gekauft wurde. Sebastian Breu, der seinem Vater als «Rössli»-Wirt nachfolgte, kaufte 1897 das alte Schulhaus (das heutige Café Breu) und errichtete eine Bäckerei, um als «Rössli»-Wirt immer über genügend Brot zu verfügen. Dessen Sohn Josef, der Grossvater von Rudens Breu, widmete sich ganz der Bäckerei. 1955 übernahm der Vater von Rudens Breu, ebenfalls ein Josef, die Bäckerei, während sein Bruder Walter Breu das «Rössli» führte. Das Café wurde 1965 angebaut, weil immer mehr Kunden zur Süssigkeit gerne noch einen Kaffee getrunken hätten. 1978 ging das Café Breu in 4. Generation in die Hände von Rudens und Carmen Breu über. Am Mittwoch, 29. Juli, schliessen sie die Türen endgültig. Es bestehe eine grosse Chance, dass es als Gaststätte weiterbetrieben werde. Das Hotel Rössli seinerseits wurde 2006 verkauft, abgerissen und neu aufgebaut. Seit 2008 heisst es Aussichtsrestaurant St. Anton. (eg)