1824-mal Schieber gespielt

444 Jassbegeisterte in der Vorrunde und 152 im Final: Das 25. Rheintaler Jassturnier war einmal mehr ein Grosserfolg. Jasskönig wurde diesmal ein St. Galler; beste Rheintalerin war Heidi Fritsche.

Maya Seiler
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25. Rheintaler Jassmeisterschaft: Auf dem dritten Platz (von links) Heidi Fritsche aus Eichberg, OK-Präsident René Müller, der Sieger Angelo Forte, St. Gallen, und der Zweitplatzierte Felix Hauser, Goldach. (Bild: Maya Seiler)

25. Rheintaler Jassmeisterschaft: Auf dem dritten Platz (von links) Heidi Fritsche aus Eichberg, OK-Präsident René Müller, der Sieger Angelo Forte, St. Gallen, und der Zweitplatzierte Felix Hauser, Goldach. (Bild: Maya Seiler)

HEERBRUGG. An den vergangenen Wochenenden wurde in den Rheintaler Restaurants besonders intensiv gejasst. Vom 19-köpfigen OK bereits zum 25. Mal bestens organisiert, gab es heuer an der Jassmeisterschaft nur Sieger. Zur Feier des Jubiläums erhielten alle Spielenden ein Geschenk. Mit einem Spiel-Einsatz von 20 Franken durfte man im Final auf einen schönen Preis vom reichhaltigen Gabentisch hoffen.

Dank grosszügigen Sponsoren

Als Hauptsponsoren hatte man für den Jubiläumsanlass die Baumann Küchen AG gewinnen können. Zünd Transporte, die Alpha Rheintal- und die Kantonalbank, die Mobiliarversicherungen, AMAG, der Rheinpark und Victoriadruck sowie zahlreiche weitere Gönner ermöglichten die grosszügigen Preise. Auf die besten zehn Jasser wartete unter anderem eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, eine Espresso-Maschine oder ein Gasgrill, insgesamt Hauptpreise im Wert von fast 10 000 Franken.

Hockey-Nachwuchs unterstützt

Und als weitere Gewinner durften die Eishockey-Nachwuchsspieler einen ansehnlichen Betrag entgegennehmen. Obwohl der Spass am Jassen im Zentrum stand, wurde in den meisten Partien um jeden Punkt gekämpft. Die per Los bestimmten Mitspieler jassten Einzelschieber ohne Wiis und Match, aber mit «Unaufa und Obaaba»; in jedem Spiel gab es also 157 Punkte. Nicht nur das Können und gute Karten, sondern auch das Losglück spielten eine Rolle. Mit dem zugelosten Partner machte man zwölf Partien, dann wechselte jeder die Gruppe; die erzielten Punkte nahm man mit.

Angelo Forte, Jasskönig 2011, siegte mit 4339 Punkten vor Felix Hauser, 4307, und Heidi Fritsche, 4306. Unter den ersten zehn befanden sich weitere sieben Rheintaler; dazu gehörten auch Martha Gruber und Sohn Roman aus Rebstein. Jassbegeisterte sollten sich bereits den 12. November 2012 in den Kalender schreiben; dann geht das Final der 26. Jassmeisterschaft über die Bühne.