13 Personen wurden eingebürgert

REBSTEIN. 2012 wurden in der Gemeinde Rebstein folgende Verfahren durchgeführt: sechs ordentliche Einbürgerungen, zwei erleichterte Einbürgerungen. Insgesamt wurden 13 Personen eingebürgert. Zurückgezogene oder abgelehnte Gesuche gab es keine

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REBSTEIN. 2012 wurden in der Gemeinde Rebstein folgende Verfahren durchgeführt: sechs ordentliche Einbürgerungen, zwei erleichterte Einbürgerungen. Insgesamt wurden 13 Personen eingebürgert. Zurückgezogene oder abgelehnte Gesuche gab es keine

Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes über das St. Galler Bürgerrecht ist in den politischen Gemeinden der Einbürgerungsrat zuständig für die ordentliche Einbürgerung. Der Einbürgerungsrat der Gemeinde Rebstein setzt sich aus je drei Mitgliedern des Verwaltungsrates der Ortsgemeinde und des Gemeinderates der Politischen Gemeinde zusammen. Das Sekretariat wird durch die Gemeinderatskanzlei geführt.

Das Einbürgerungsverfahren wird auf verschiedenen Ebenen durchgeführt. Gesuchsteller geben ihre Unterlagen, Gesuchsformular, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Strafregisterauszug, Bestätigung über Deutschtest sowie den Staatskunde-Test etc. bei der Gemeinderatskanzlei ab. Diese führt direkt eine erste Sichtung auf die Vollständigkeit durch. Anschliessend werden die Angaben geprüft und beim Arbeitgeber, der Schule, dem Migrationsamt sowie der Kantonspolizei Führungsberichte angefordert. Die vollständigen Akten und Unterlagen werden den Mitgliedern des Einbürgerungsrates zur Verfügung gestellt. Der Rat berät über sämtliche Gesuche an einer ersten Sitzung. Er stellt dabei auch fest, wenn allfällige weitere Unterlagen eingefordert werden.

Wenn die Unterlagen geprüft sind und alles in Ordnung ist, wird der Gesuchsteller zur zweiten Sitzung des Einbürgerungsrates eingeladen, damit der Rat sich ein persönliches Bild der Gesuchsteller machen kann.

Wenn der Einbürgerungsrat dem Gesuch um Erteilung des Schweizer Bürgerrechtes zustimmt, wird im amtlichen Publikationsorgan (Tageszeitung etc.) der Entscheid publiziert und eine 30-tägige Einsprachefrist eröffnet. Während dieser Frist sind sämtliche Stimmberechtigten eingeladen, die Unterlagen im Büro der Gemeinderatskanzlei zu sichten und allenfalls Einsprache gegen den Entscheid und die Einbürgerung zu erheben. Nach unbenutztem Ablauf der Frist oder nach Erledigung allfälliger Einsprachen werden die Unterlagen an das kantonale Amt für Bürgerrecht und Zivilstand weitergeleitet. Das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand prüft die Unterlagen auf Vollständigkeit und fordert bei sämtlichen andern Wohnsitzgemeinden innerhalb des Kantons ebenfalls Führungsberichte ein. Sofern auch diese Prüfung positiv abgeschlossen werden kann, werden die Unterlagen an das Bundesamt für Migration gesandt, das gesamtschweizerisch und im bisherigen Heimatstaat des Gesuchstellers notwendige Unterlagen einfordert und beurteilt. Sofern das Bundesamt feststellt, dass die Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllt sind, verfügt der Regierungsrat des Kantons St. Gallen die Erteilung des Kantonsbürgerrechtes. Darin enthalten sind ebenfalls das Bürgerrecht der Gemeinde und das eidgenössische Bürgerrecht. (gk)