1. Wintercup-Wochenende

Im Widnauer Wintercup, der am 19./20. und 26./27. Februar durchgeführt wird, ist bei fünf Austragungen schon einiges Unerwartetes passiert: Das wird auch dieses Jahr so sein.

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Spannende Zweikämpfe und unerwartete Resultate sind Markenzeichen des Wintercups. (Bild: Archiv sta)

Spannende Zweikämpfe und unerwartete Resultate sind Markenzeichen des Wintercups. (Bild: Archiv sta)

Fussball. In den ersten zwei Wintercups hatte sich der FC Rebstein in unwiderstehlicher Form präsentiert: Sowohl 2006 und 2007 siegten die Rebsteiner. Inzwischen hat aber Gastgeber Widnau (Turniersieger 2008 und 2010) zu den Grün-Weissen aufgeschlossen. 2009 holte sich der FC Montlingen den Turniersieg auf dem Kunstrasen.

2006 viel Schnee

Nicht nur sportlich hat der Wintercup eine bewegte Geschichte – so versuchte sich sinnigerweise der Winter als Spielverderber bei der ersten Durchführung. «Skier, Stöcke und Wachs-Kiste fehlten», stellte der «Rheintaler» darauf fest. Allerdings mangelte es nicht an Schneeschaufeln und solchen, die sie durch den Schnee pflügten; dank vielen fleissigen Helfern konnte die weisse Pracht beseitigt werden und bei einem gestrafften Programm dennoch ein Turniersieger gefunden werden. Damals dauerte der Wintercup noch vier Wochenenden. Das Format erwies sich als «langfädig», inzwischen wird der Turniersieg an zwei Wochenenden ausgespielt. Acht Teams spielen um den inoffiziellen Rheintaler Wintermeistertitel. In zwei Gruppen à vier Mannschaften ermitteln sie an den ersten drei Spieltagen die Platzierung. Die Klassierungsspiele und der Final finden am Sonntag, 27. Februar, statt.

Widnau einziges Inter-Team

Der Gastgeber Widnau kann sich am kommenden Wintercup der Favoritenrolle nicht entziehen: Erstens ist er Titelverteidiger und zweitens der einzige Vertreter der 2. Liga interregional. Diepoldsau-Schmitter fehlt wegen des gleichzeitig stattfindenden Trainingslagers, die Teilnahme des FC Altstätten wird von der Fasnacht verhindert, man hat zur närrischen Zeit nicht genug Spieler. Der FC Rheineck – im Vorjahr Finalgegner des FC Widnau – verzichtet, weil ihm der Termin zu früh ist für die erst am 9. April wieder beginnende 3.-Liga-Meisterschaft.

Goldach fordert die Rheintaler

Erstmals dabei ist dafür Goldach (2. Liga). Dessen Coach Andy Giger kennt das Turnier noch von seiner Zeit beim FC Staad und nutzt mit seiner jungen Mannschaft die Gelegenheit, sich mit vier Matches in Widnau auf die Rückrunde vorzubereiten. Montlingen (2. Liga), St. Margrethen (3.) und Staad (3.) sind die Gruppengegner von Goldach. In der Gruppe 2 spielen Rüthi (2.), Rebstein (3.), Au-Berneck (3.) und der interregionale Zweitligist Widnau.

Festzelt neben dem Kunstrasen

Die Vorrundenspiele dauern jeweils zweimal 35 Minuten. Die Klassierungsspiele und der Final sind auf je zweimal 40 Minuten angesetzt. Gepfiffen werden die Spiele von jeweils einem Schiedsrichter, nur bei Matches mit Widnau (2. Liga inter) und mit zwei 2.-Liga-Teams arbitriert ein vollständiges Trio. Gespielt wird an den ersten drei Tagen von 11 bis etwa 17 Uhr. Am Finaltag beginnt das Programm bereits um 10 Uhr.

Wie üblich wird auch wieder eine Festwirtschaft geführt: Esswaren und Tranksame gibt es im Zelt, das neben dem Allwetterplatz auf der Aegeten aufgestellt wird. Dank dem Einsatz von Speaker Rolf Elmiger werden die Zuschauerinnen und Zuschauer wieder laufend über das Turniergeschehen informiert. (ys)

WINTERCUP 19. Februar: Montlingen – St. Margrethen (11 Uhr); Rüthi – Rebstein (12.30); Widnau – Au-Berneck (14.00); Staad – Goldach (15.30). 20. Februar: Rebstein – Au-Berneck (11.00); Montlingen – Staad (12.30); Rüthi – Widnau (14.00); St. Margrethen – Goldach (15.30). 26. Februar: Rebstein – Widnau (11.00); Goldach – Montlingen (12.30); Au-Berneck – Rüthi (14.00); St. Margrethen – Staad (15.30). 27. Februar: 7./8. Platz (10.00); 5./6. Platz (11.45); 3./4. Platz (13.30); Final (15.15).

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