0:3 in Gossau – Staad kommt nicht vom Fleck

Nach zwei Gegentoren in den Startminuten blieb der FC Staad trotz ebenbürtigem Spiel auch in Gossau ohne Chance auf einen Punktgewinn.

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FUSSBALL. Das Gastspiel der Seebuben bei der nominell dritten Mannschaft des FC Gossau verlief wie bereits viele Spiele in der laufenden Saison: Staad lag nach nur sechs Minuten bereits mit 0:2 hinten, spielte dann munter mit, schaffte es aber nicht, die richtig grossen Torchancen herauszuspielen und kassierte zum Ende hin noch einen dritten Treffer.

Pech bei frühen Gegentoren

Allerdings muss gesagt werden, dass sowohl das Tor von Brühwiler in der 3. Minute als auch jenes von Petz in der 6. Minute aus stark abseitsverdächtiger Position erzielt wurde. Trotzdem musste Staad erneut einem frühen Rückstand nachrennen. Das Team wirkte nach dem Doppelschlag schockiert. Doch bald wurde ersichtlich, dass die Staader den Gossauern keineswegs unterlegen waren. Vor allem über die rechte Seite gelang es Cajochen immer wieder, gefährlich vorzupreschen. Doch fehlte es im Zentrum meist an einem Anspielpartner, der seine Zuspiele hätte verwerten können. In der Defensive standen die Seebuben nun besser, dennoch kam Gossau vor der Pause zur einen oder anderen guten Chance. Doch Staads Goalie Weishaupt war einmal mehr in Bestform, so dass das Spiel wenigstens noch ein bisschen Spannung für die zweite Halbzeit übrig liess. Die grösste Torgelegenheit vor dem Seitenwechsel war allerdings auf Staader Seite, als Sulejmani von Hausmann angespielt wurde und in den Strafraum vorpreschen konnte. Sein Schuss war aber schliesslich zu harmlos.

Willig, aber harmlos

Staad spielte insgesamt auch nach dem Seitenwechsel zu harmlos nach vorne. Abgesehen von der genannten Chance Sulejmanis war wenig an Torgefährlichkeit zu sehen. Dies blieb auch so, nachdem die Gossauer in der 54. Minute aufgrund einer Gelb-Roten Karte ihren Captain und besten Mann verloren. Trotz Überzahl blieben torgefährliche Aktionen äusserst rar. Zwar hatte Staad das Spiel nun im Griff und bemühte sich, in der Offensive tat sich aber das Team von Adrian Rüst extrem schwer gegen die gut stehende Gossauer Abwehr. Endgültig entschieden war das Spiel dann schliesslich, als Sulejmani in der 81. Minute ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde und Gossau nach einem Eckball in der 83. Minute durch Eberle auch noch zum dritten Tor kam. (ct)

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