RHEINTAL: Zu schnell gefahren, ohne Führerausweis, fremde Kontrollschilder

Am Samstag hat die Kantonspolizei St.Gallen im Rheintal gezielt Kontrollen gegen lärmende Fahrzeuge durchgeführt. Mehrere Kontrollierte wurden angezeigt.

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Immer wieder erhielt die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von lärmenden Verkehrsteilnehmern im Rheintal. Deshalb führte sie zwischen 14 und 22 Uhr gezielt Kontrollen gegen solche auffälligen Verkehrsteilnehmer durch. Ebenso wurde in Heerbrugg eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt, bei der drei Fahrzeuge wegen zu hoher Geschwindigkeit zur Anzeige gebracht wurden.

Aufgefallen ist dabei ein 34-jähriger Autofahrer, der während der Fahrt sein Mobiltelefon bediente, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt. Als ihn eine Patrouille anhalten wollte, missachtete er die Aufforderung „Stop Polizei“. Aufgrund der Ablenkung geriet er mehrfach über die Mittellinie. Als ihn die Patrouille zur Anhaltung überholte, tat er wiederum dasselbe und beschleunigte dabei stark und mit entsprechenden Lärmemissionen. Er wird wegen diverser Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht.

Bei der Kontrolle eines 25-jährigen Autofahrers wurde festgestellt, dass sein Fahrzeug eigentlich ausser Verkehr gesetzt war. Er selber war mit einem Führerausweisentzug belegt. Bei der Anhaltung hatte er fremde Kontrollschilder montiert, womit kein Versicherungsschutz für das Fahrzeug bestand. Auch er wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verantworten müssen.

Drei weitere Autofahrer wurden wegen nicht vorschriftsgemässen technischen Änderungen an den Fahrzeugen zur Anzeige gebracht. Ebenso erhielten zwei weitere eine Ordnungsbusse wegen Bedienung des Mobiltelefons.

Bei der Geschwindigkeitskontrolle an der Rosenbergsaustrasse in Heerbrugg wurden zwei Autofahrer und eine Autofahrerin mit Geschwindigkeiten von 90, 86 und 87 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen. Sie werden ebenfalls an die Staatsanwaltschaft verzeigt.

Bei dieser Kontroll-Aktion wirkten nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen auch Experten des Strassenverkehrsamtes mit. Sie führten jeweils die technischen Überprüfungen und Lärmmessungen an den Fahrzeugen durch. Die Lärmmessungen gaben jedoch keinen Anlass zu Verzeigungen. (kapo/maw)