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RHEINTAL: Zoll deckt Schmuggel von exotischen Tieren auf

Mitarbeiter des Grenzwachtkorps haben im St.Galler Rheintal zwei Fälle von Schmuggel mit exotischen Tieren aufgedeckt. Weitere Ermittlungen haben ergeben, dass die Personen bereits mehrfach artengeschützte und vom Aussterben bedrohte Tiere in die Schweiz geschmuggelt hatten.
Der gefundene Goldsittich befand sich in miserablem Zustand. (Bild: Grenzwachtregion III)

Der gefundene Goldsittich befand sich in miserablem Zustand. (Bild: Grenzwachtregion III)

RHEINTAL. Geckos, Goldsittiche und Papageien - die Grenzwächter beim Grenzübergang Au staunten nicht schlecht, als sie im vergangenen November zwei Personen kontrollierten. Versteckt unter Decken und in Käfigen hat ein 56-Jähriger Deutscher versucht drei Weisskopfpapageien, einen Goffin-Kakadu sowie einen Goldsittich über die Grenze zu bringen.

Wie das Grenzwachtkorps in einer mitteilung schreibt, war besonders der Goldsittich in einem schlechten Zustand. Der Vogel konnte aber gerettet werden. "Alle fünf Tiere sind vom Aussterben bedroht."

Der gefundene Goldsittich befand sich in miserablem Zustand. (Bild: Grenzwachtregion III)

Der gefundene Goldsittich befand sich in miserablem Zustand. (Bild: Grenzwachtregion III)

Schon mehrfach exotische Tiere geschmuggelt
Unabhängig davon wurde am 14. Dezember 2015 beim Grenzübergang Schmitter ein 36-Jähriger Österreicher kontrolliert. "In seinem Auto haben wir in Plastikschalen und Stoffsäcken versteckt, 21 artengeschützte Warane und bewilligungspflichtige Geckos gefunden", heisst es weiter im Communiqué.

In beiden Fällen hat die Zollfahndung in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) weitere Ermittlungen durchgeführt. Laut dem Grenzwachtkorps haben die Untersuchungen ergeben, dass einer der Männer sowie weitere in der Schweiz wohnhafte Personen bereits mehrfach artengeschützte und vom Aussterben bedrohte Tiere illegal in die Schweiz geschmuggelt haben.

Ein Goldsittich und ein Goffinkakadu wurden zusammen in einer Holzkiste verstaut. (Bild: Grenzwachtregion III)

Ein Goldsittich und ein Goffinkakadu wurden zusammen in einer Holzkiste verstaut. (Bild: Grenzwachtregion III)

Strafverfahren eröffnet
Gegen die beiden Personen sowie weitere Abnehmer in der Schweiz wurden daraufhin diverse Strafverfahren durch die Zollfahndung eröffnet. "Die Strafen können in solchen Fällen mehrere zehntausend Franken betragen." Sämtliche Tiere seien beschlagnahmt und würden sich in der Obhut eines fachkundigen Zoos befinden. (pd/lex)

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