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Rheintal verliert seinen einzigen Michelin-Stern: Bernd Schützelhofer verlässt Ende Juni das «Paul's»

Nach sechs Jahren schlägt Bernd Schützelhofer gemeinsam mit seiner Partnerin Jackie Pedregal neue Wege ein. Dieses Jahr wurde der Spitzenkoch mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Susi Miara
Bernd Schützelhofer mit seiner Partnerin Jackie Pedregal. (Bild: PD)

Bernd Schützelhofer mit seiner Partnerin Jackie Pedregal. (Bild: PD)

Schon zum zweiten Mal verliert der Vorarlberger Gourmetkoch Bernd Schützelhofer seine Gault-Millau-Punkte und den Michelin-Stern. 2012 wurde er als Küchenchef im Grand Hotel Kronenhof in Pontresina mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Bruno Rieser, damals Besitzer des Restaurants Paul’s, holte Schützelhofer 2013 nach Widnau.

Neuer Besitzer hat andere Pläne

Ein Jahr später erreichte er mit 16 Gault-Millau-Punkten die Spitze der Rheintaler Gastronomen. Im gleichen Jahr wurde er zum «Cigar Man of the Year» ernannt. Dieses Jahr wurde seine Arbeit mit einem Michelin-Stern gekrönt.

Nun muss er wieder von vorne anfangen, denn nach knapp sechs Jahren wird sich Ende Juni die Tür des Restaurants Paul’s für ihn und seine Partnerin Jackie Pedregal für immer schliessen. «Sehr gerne hätten wir das Restaurant bis zu unserer Pensionierung weitergeführt», sagt Schützelhofer.

«Das Restaurant Paul’s wird jedoch verkauft und der neue Besitzer hat andere Pläne und Ideen.»

Die Hotelleitung des Hotels Paul’s plant, sowohl das Restaurant als auch das Hotel von der Santegra Capital Group AG zu kaufen. Obwohl der Abschied schmerzt, blickt Schützelhofer auf schöne Erlebnisse zurück. «Viele Gäste wurden Freunde», sagt der Gastronom. Deshalb möchte er in der Region bleiben. Als Vorarlberger fühle er sich in im Rheintal wohl, auch seine Partnerin habe hier Freunde gefunden.

Gemeinsam arbeiten sie an einem neuen Projekt. Weil es aber noch nicht spruchreif ist, möchte Schützelhofer darüber nicht sprechen. Seinem Grundsatz will er auch am neuen Ort treu bleiben und seine Gäste auf dem gleichen Niveau wie heute verwöhnen. Es schmerzt ihn, das er zehn Mitarbeitern kündigen musste. Schützelhofer sagt:

«Wir versuchen, sie an anderen Orten zu platzieren.»

Sollte es mit dem neuen Projekt in absehbarer Zeit klappen, würde er sie jedoch gern mit zu sich nehmen.

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