Rhätische Bahn – Welterbe und Bündner Lebensader

Den Titel eines Weltkultur- und Weltnaturerbes hat die Unesco seit 1972 schon oft verliehen, aber bisher haben erst zwei Eisenbahnen (am Semmering in Österreich und am Himalaja in Indien) diese Auszeichnung erhalten.

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Hoch oben. Die Rhätische Bahn überquert das Albulaviadukt II oberhalb Bergüns. (Bild: ky/Arno Balzarini)

Hoch oben. Die Rhätische Bahn überquert das Albulaviadukt II oberhalb Bergüns. (Bild: ky/Arno Balzarini)

Den Titel eines Weltkultur- und Weltnaturerbes hat die Unesco seit 1972 schon oft verliehen, aber bisher haben erst zwei Eisenbahnen (am Semmering in Österreich und am Himalaja in Indien) diese Auszeichnung erhalten.

Wie ein roter Faden

Die «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina» ist jetzt die dritte. Wie ein roter Faden schlängelt sich die Rhätische Bahn zwischen Thusis und Tirano durch eine einmalige Gebirgs- und Kulturlandschaft. Von der Unesco ausgezeichnet worden ist nicht nur die rund hundert Jahre alte Bahninfrastruktur, sondern auch das Zusammenspiel zwischen Bahn und Landschaft.

In dieser Landschaft verkehrt nicht nur die kleine rote Schmalspurbahn, hier leben und arbeiten auch Menschen. Und fast alle von ihnen haben auf irgendeine Art und Weise einen Bezug zum Weltkulturerbe Rhätische Bahn.

Wichtiger Arbeitgeber

Die Bündner Staatsbahn ist nicht nur eine Attraktion für Touristen aus aller Welt, sie ist auch ein wichtiger Arbeitgeber, sie versorgt Täler mit Gütern und ist für viele Einheimische immer noch das wichtigste Transportmittel.

Am kommenden Wochenende wird entlang der 122 Kilometer langen Strecke der Rhätischen Bahn zwischen den Ortschaften Thusis und Tirano an verschiedenen Orten gefeiert.

ww.rhb-unesco.ch

Markus Rohner (Text)

Daniel Ammann (Fotos)

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