Rettungsanker für Gymnasium Marienburg

THAL. Aufgrund rückläufiger Schülerzahlen plant das seit 80 Jahren existierende Gymnasium Marienburg auf Ende des Schuljahres 2011/2012 den Betrieb einzustellen.

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THAL. Aufgrund rückläufiger Schülerzahlen plant das seit 80 Jahren existierende Gymnasium Marienburg auf Ende des Schuljahres 2011/2012 den Betrieb einzustellen. Eltern wollen das Ende nicht einfach so hinnehmen und planen die Schule (Bild) durch die Gründung einer Betriebsgesellschaft (AG) zu retten. Für morgen abend, 19.30 Uhr, ist in der Aula des Gymnasiums deshalb eine Vollversammlung angesetzt. Eingeladen sind alle Personen, die sich für einen Neubeginn der «Marienburg» engagieren wollen. Lanciert wurde das Projekt «Neubeginn» von Daniel Walker, Vater von zwei Maturandinnen. Das Co-Rektorat mit Christiane Matha und Albert Kappenthaler zeigt sich vom Engagement der Elternschaft beeindruckt und unterstützt die «Rettungsaktion». Damit ein Neubeginn realisiert werden kann, müssen Aktien im Wert von zwei Millionen Franken gezeichnet werden. Damit kann der Schulbetrieb für fünf Jahre gesichert und eine nachfolgende Kontinuität erreicht werden. (rtl)

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