Salzkorn
Die Ukraine sucht Panzer – ein Fall für Ueli Maurer

Kiew braucht mehr Kampfpanzer. Die Schweiz hält sich aus der Diskussion raus. Dabei wäre sie Expertin im unverhofften Auffinden von Kriegsmaterial.

Adrian Vögele
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Gibt Deutschland grünes Licht für die Lieferung von Panzern an die Ukraine? Die Welt blickt gebannt nach Berlin. Die Schweiz verweigert derweil nach wie vor die Weitergabe von Kriegsmaterial an Kiew. Gesetz ist Gesetz, vielleicht ändern wir es, vielleicht aber auch nicht. Und die Schweizer Armee hat ja schon Verluste zu beklagen, ohne dass sie Kriege im Ausland alimentieren würde. Von 96 Schusswaffen fehle jede Spur, wurde am Dienstag gemeldet. Dabei ist erst gerade ein Armeetransporter umgekippt, beim Einsatz am WEF. Neun verletzte Soldaten! Und der Sachschaden erst.

Allerdings kursiert das Gerücht, Verteidigungsministerin Amherd habe der ukrainischen Delegation in Davos einen Tipp gegeben: Ueli Maurer habe im Jahr 2010 in einem Stollen im Wallis 400 ausrangierte Panzer entdeckt, die man völlig vergessen hatte. Vielleicht lohne sich eine ausgiebige Panzersuche auch in ukrainischen Depots. Maurer könne dabei eventuell sogar helfen, er sei jetzt ja pensioniert. Dieser soll dann aber postwendend abgesagt haben, per SMS: «Kä Luscht.»