SALZKORN
Chaos in der Luft, auf der Schiene und am Gotthard: Was tun?

Sommerferien. Doch wer eine Reise tut, der kann was erleben. Da bleibt eigentlich nur noch ein Ausweg.

Stefan Schmid
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Corinne Bromundt

Überall herrscht Chaos an Europas Flughäfen. Flugzeuge, die nicht abfliegen, Gepäckstücke, die nicht ankommen. Und sogar der Campari Soda muss auf Europaflügen mittlerweile selber bezahlt werden. Es ist nicht mehr wie früher, als die Freiheit über den Wolken grenzenlos war.

Nicht besser ist die Situation am Boden beim grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr. Wer noch ein Billett für einen Nachtzug bekommt, hat Glück gehabt. Meist ist alles ausverkauft, sofern der Zug überhaupt fährt. Denn auch Lokomotivführerinnen sind da und dort Mangelware.

Selbst das gute alte Privatauto ist als Ausweichvehikel ein unsicherer Kumpan. Der lange Stau vor dem Gotthard vermiest uns das Feriengefühl schon auf den ersten Kilometern. Und der Kiosk auf der Autobahnraststätte hat heute geschlossen, mangels Personal.

Vielleicht sollten wir uns einfach an das viel gescholtene Bundesamt für Gesundheit und seinen Evergreen aus den härtesten Pandemiezeiten halten: «Bleiben Sie bitte zu Hause.»