Glücksspiel
In den Liechtensteiner Casinos sollen künftig keine gesperrten Schweizerinnen und Schweizer mehr spielen dürfen

Das Fürstentum gilt als «Las Vegas der Alpen» – auch für gesperrte Gambler aus der Schweiz. Ein Abkommen will das nun ändern. Nur: Braucht es das überhaupt? Liechtenstein spricht über ein Casinoverbot.

Renato Schatz Jetzt kommentieren
Drucken

Exklusiv für Abonnenten

2017 zeigten schweizweit rund 192'000 Menschen ein exzessives Spielverhalten.

2017 zeigten schweizweit rund 192'000 Menschen ein exzessives Spielverhalten.

Bild: Alessandro Crinari / Keystone / TI-Press

Am vergangenen Freitag informierte Bern darüber, dass der Bundesrat ein Abkommen mit dem Fürstentum Liechtenstein genehmigte. Dieses sieht vor, gesperrte Casinospielerinnen und -spieler im jeweils anderen Land künftig ebenfalls sperren zu können – mittels Datenaustausch. Bisher war das nicht so. Wer in der Schweiz gesperrt war, konnte über den Rhein fahren und in Liechtenstein weiter auf Schwarz oder Rot, auf diese oder jene Zahl setzen, verdoppeln oder splitten.