Reportage
«So viele sind einsam gestorben»: Das Krematorium St.Gallen nach einem Jahr Pandemie

Während der zweiten Pandemiewelle war die Organisation des Betriebs im Krematorium St.Gallen anspruchsvoll. Geschäftsführerin Ursula Lauper macht für die Angehörigen dennoch fast alles möglich, damit sich diese in Würde verabschieden können.

Janina Gehrig (Text) und Michel Canonica (Fotos)
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Das letzte Geleit: Wenn die Särge eingeäschert werden, steht immer ein Mitarbeiter daneben.

Das letzte Geleit: Wenn die Särge eingeäschert werden, steht immer ein Mitarbeiter daneben.

Die Bilder gingen um die Welt: Armeefahrzeuge, welche nachts die im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen aus dem italienischen Bergamo in benachbarte Regionen fuhren, weil das einzige Krematorium der Stadt überlastet war. Das war im März 2020. «Wohin mit all den Leichen?» – «Bestatter am Rand der Kräfte» titelten deutsche und britische Zeitungen aber auch diesen Februar wieder.

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