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Reichsbürger und Holocaust-Zweifel am Walensee

In einem Hotel am Walensee haben sich deutsche Reichsbürger zu einem Seminar getroffen. Dabei wurden unter anderem auch Zweifel am Holocaust geäussert.
Reichsbürger negieren die Existenz Deutschlands als souveräner Staat. (Symbolbild: Keystone)

Reichsbürger negieren die Existenz Deutschlands als souveräner Staat. (Symbolbild: Keystone)

(dwa) «Überleben im Willkürstaat»: Diesen Titel trug ein Seminar, das im vergangenen Juli in einem Hotel am Walensee durchgeführt wurde. Rund ein Dutzend Reichsbürger nahmen am Anlass teil, wie die «Rundschau» von SRF am Mittwochabend online und später auch auf Sendung berichtete.

BRD unter Fremdverwaltung

Laut dem Bericht hatten sich zwei deutsche Investigativjournalisten ins Seminar eingeschleust. Durch sie dringen nun Informationen über den Anlass an die Öffentlichkeit. So sei am Seminar unter anderem behauptet worden, die Bundesrepublik stehe unter Fremdverwaltung der Alliierten, einige superreiche Familien würden die Welt besitzen, und es gebe eine geheime Weltregierung.

Zweifel an Existenz der Gaskammern geäussert

Ebenfalls thematisiert wurde am Seminar der Zweite Weltkrieg. Laut dem Bericht zog Matthias Weidner, der den Anlass leitete, die Existenz von Gaskammern in Zweifel. Er berief sich dabei auf angebliche Maurer aus Dachau, die zu Protokoll gegeben hätten, dass sie die angeblichen Gaskammern erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut hätten.

Weichen Reichsbürger auf die Schweiz aus?

Wie es im Bericht weiter heisst, hätten sich die Reichsbürger am Anlass am Walensee verärgert über die strengen Kontrollen durch die Polizei in Deutschland gezeigt. Das könnte einer der Gründe sein, weshalb der Anlass in der Schweiz stattfand.

Die Reichsbürger anerkennen die Existenz Deutschlands als souveräner Staat nicht. Ihre Begründung: Das Deutsche Reich bestehe bis heute, sei aber von den Alliierten besetzt. Ihre Ideologien sind teils rechtsextremistisch, teils rassistisch, teils antisemitisch.

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