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Regionales Leistungszentrum in Wil: Die Kunstturner suchen den Neuanfang

Der St.Galler Turnverband übernimmt beim Trägerverein des Regionalen Leistungszentrums Ostschweiz der Kunstturner in Wil die Rolle des Troubleshooters und versucht, Ruhe in den Verein zu bringen.
Odilia Hiller, Beat Lanzendorfer
Im Regionalen Leistungszentrum Ostschweiz in Wil trainieren Mädchen und Buben mit Spitzensportambitionen im Kunstturnen. (Bild: Benjamin Manser)

Im Regionalen Leistungszentrum Ostschweiz in Wil trainieren Mädchen und Buben mit Spitzensportambitionen im Kunstturnen. (Bild: Benjamin Manser)

Die Delegierten des Trägervereins des Regionalen Leistungszentrums für den Ostschweizer Nachwuchs im Kunstturnen haben am Donnerstagabend in Wil eingewilligt, dass der St.Galler Turnverband (SGTV) per sofort Einsitz im Vereinsvorstand nimmt. Laut Dominik Meli, Präsident des SGTV, soll damit ein Erneuerungsprozess eingeleitet werden, der «auf Bewährtem aufbaut» und den «Erfolg der zehnjährigen Geschichte des Zentrums» weiterführe.

Der Vorstand des Zentrums wird um drei Mitglieder aufgestockt und zählt neu sieben Köpfe. Auch dieser Neuerung stimmten die Delegierten einstimmig zu.

Mit der Installation einer Arbeitsgruppe sollen ausserdem Lösungen für Konflikte zwischen Verein und diversen Akteuren und Interessengruppen innerhalb und ausserhalb des Leistungszentrums gefunden werden.

Eine Übergangsphase von einem Jahr

Auch die Finanzierung des krisengeschüttelten Zentrums dürfte dabei ein Thema werden. In der Arbeitsgruppe sollen Vereinsmitglieder sowie «Vertreter aus dem Thurgau» mitarbeiten. Diese Übergangsphase soll ein Jahr dauern.

Auf diesen Zeitraum legten die Delegierten auch die letzte Amtszeit des amtierenden Präsidenten Willi Aurich fest. Er betonte in seinem Bericht die Absicht, den Erneuerungsprozess vollumfänglich zu unterstützen.

Geschäftsführerin fordert Respekt und Wertschätzung

Die Geschäftsführerin des Leistungszentrums, Murielle Zeller, seit 1. Januar 2019 im Amt, forderte in ihrem Bericht eine kompromisslose Professionalisierung des Leistungszentrums in allen Belangen: Umsetzung des Spitzensportkonzepts, menschlicher Umgang, arbeitsrechtliche Lücken sowie die Abnabelung vom Breiten- und Amateursport gemeinsam mit ­allen Satellitenvereinen der Region.

Sie wünsche sich für die ­Institution Respekt und Wertschätzung unter den Beteiligten, und dass «Dinge beim Namen genannt und nicht beschönigt» würden. Zeller hofft auf einen Neuanfang ohne «Angst, Sorgen, Stress, Streit und Unstimmigkeiten». «Die Kinder sollten nicht unter dem Verhalten der Erwachsenen leiden.»

Erstmals eine Kunstturnerin aus Wil in Magglingen

Im Leistungszentrum in der Wiler Sportarena trainieren besonders talentierte junge Kunstturnerinnen und Kunstturner aus der Ostschweiz und Liechtenstein im Hinblick auf nationale und internationale Meisterschaften sowie zur Vorbereitung auf das nationale Kader. Das Zentrum schickt mit Lilli Habisreutinger in diesem Sommer erstmals eine seiner Turnerinnen ins Nationalkader nach Magglingen und steht landesweit auf Platz zwei der regionalen Leistungszentren.

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