Regierung macht Arbon Hoffnung

FRAUENFELD. Die Alarmsignale aus Arbon sind bei der Thurgauer Regierung angekommen. «Es wird zu prüfen sein, ob der Lastenausgleich im Bereich der Sozialhilfe zugunsten besonders stark belasteter Gemeinden angepasst werden soll», schreibt sie in der Antwort auf eine Einfache Anfrage.

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FRAUENFELD. Die Alarmsignale aus Arbon sind bei der Thurgauer Regierung angekommen. «Es wird zu prüfen sein, ob der Lastenausgleich im Bereich der Sozialhilfe zugunsten besonders stark belasteter Gemeinden angepasst werden soll», schreibt sie in der Antwort auf eine Einfache Anfrage.

Kosten belasten die Stadt

Das kommt in Arbon gut an. Unter dem Titel «Gerechtere Verteilung der Sozialhilfelasten» haben vier Kantonsräte aus Arbon eine Anfrage an den Regierungsrat eingereicht. Die Kosten für Sozialhilfe würden die Stadt so stark belasten, dass sie für die Gemeinde kaum mehr verkraftbar seien. In den vergangenen vier Jahren seien die Nettoausgaben für die soziale Wohlfahrt von 2,75 Millionen Franken auf 4,74 Millionen Franken angestiegen. Die Arboner Kantonsräte wollten vom Kanton wissen, ob dieser eine stärkere Entlastung der durch die Ausgaben in der Sozialhilfe gebeutelten Zentrumsgemeinden in Betracht ziehe.

«Ernst der Lage erkannt»

Dass die Regierung Bereitschaft signalisiert, die Lastenverteilung einer Prüfung zu unterziehen, freut Patrick Hug (CVP), der beim Vorstoss federführend war: «Der Regierungsrat erkennt den Ernst der Lage insbesondere für die Stadt Arbon.» (sme)