Rechtspartei tritt zu Wahlen an

ST. GALLEN. Die Direktdemokratische Partei Schweiz (DPS) will im Kanton St. Gallen mit einer eigenen Liste zu den Nationalratswahlen 2015 antreten. Die Partei gab gestern die Kandidatur von Parteipräsident Ignaz Bearth und Patricia Fäh, Sektionsleiterin DPS Kanton St. Gallen, bekannt.

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ST. GALLEN. Die Direktdemokratische Partei Schweiz (DPS) will im Kanton St. Gallen mit einer eigenen Liste zu den Nationalratswahlen 2015 antreten. Die Partei gab gestern die Kandidatur von Parteipräsident Ignaz Bearth und Patricia Fäh, Sektionsleiterin DPS Kanton St. Gallen, bekannt. Wie die Partei mitteilte, werden Bearth und Fäh «mit weiteren Kandidaten» zu den Wahlen antreten. Die DPS existiert seit gut zwei Jahren. Im Juli 2012 gründete Bearth die Partei auf dem Rütli. Laut eigenen Angaben tritt die DPS für den Erhalt der direkten Demokratie ein. Weitere Schwerpunkte sind gemäss Parteiprogramm: «Mut zur Heimat», «sozial unserem Volk gegenüber», «Ja zur Neutralität» und «Nein zur Islamisierung». Die Partei strebt zudem eine Zusammenarbeit mit «heimatliebenden Parteien» auf europäischer Ebene an. Auf ihrer Webseite berichtet die Partei von einem Besuch beim Front National. Eine sechsköpfige DPS-Delegation habe im September an einem Seminar der französischen Rechtspartei in Fréjus teilgenommen. Der 30jährige Bearth war früher Mitglied der rechtsnationalen Pnos. Später soll er der St. Galler SVP angehört haben. Ihm werden Verbindungen zu rechtsextremistischen Kreisen nachgesagt. (ar)

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