Rechtsextremist leugnet Holocaust

ST. GALLEN. Nach dem Auftritt eines jungen Holocaust-Leugners im Kanton St. Gallen ermitteln die Behörden, wie der Leitende Liechtensteiner Staatsanwalt Robert Wallner gegenüber «20 Minuten» bestätigte. Auch die St.

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ST. GALLEN. Nach dem Auftritt eines jungen Holocaust-Leugners im Kanton St. Gallen ermitteln die Behörden, wie der Leitende Liechtensteiner Staatsanwalt Robert Wallner gegenüber «20 Minuten» bestätigte. Auch die St. Galler Kantonspolizei war demnach bei der Veranstaltung der Europäischen Aktion Liechtenstein (EA) am 14. März vor Ort. Ein junger Liechtensteiner EA-Aktivist bezeichnete bei seinem Auftritt den Holocaust als «Jahrhundertlüge», die einzig und allein dazu diene, «den Seelenmord am deutschen Volk zu vollenden». In anderen Teilen seiner Rede lobte der Aktivist zum Beispiel die Freiwilligen der Waffen-SS. Die Rede wurde auf der EA-Website publiziert. Neben dem jungen Liechtensteiner hatte auch der deutsche Rechtsextreme und NPD-Politiker Rigolf Hennig referiert. (red.)

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