Raduner-Brand: Stillschweigen

HORN. Zehn Tage nach dem Grossbrand auf dem Raduner-Areal haben sich gestern Vertreter der Gemeinde Horn, des Kantons Thurgau und der Polizei sowie die beiden Grundeigentümer zur Besprechung des weiteren Vorgehens getroffen.

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HORN. Zehn Tage nach dem Grossbrand auf dem Raduner-Areal haben sich gestern Vertreter der Gemeinde Horn, des Kantons Thurgau und der Polizei sowie die beiden Grundeigentümer zur Besprechung des weiteren Vorgehens getroffen. Wie es auf dem Brandschuttgelände rund um die abgebrannten Brockenhaus-Gebäude im östlichen Teil (im Besitz der Eberhard Bau AG) weitergeht, bleibt offen. Informationen über Abbruch- und Sanierungspläne gibt es derzeit keine. «Wir haben Stillschweigen vereinbart», sagt der Horner Gemeindepräsident Thomas Fehr. Man wolle keine weiteren Spekulationen nähren und erst dann die Öffentlichkeit informieren, wenn neue Erkenntnisse vorlägen und die nächsten Schritte geklärt seien. Grundeigentümer Reto Peterhans, der die bisherigen Pläne des Nachbarn mit Einsprachen bekämpft, bestätigt die Vereinbarung: «Das wurde so gewünscht und abgemacht.» (mel)