Radioaktivitäts-Messungen
Deshalb kreist am 1. Juli ein Super Puma über Wil und Frauenfeld

Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS) misst am 1. Juli mit einem Super Puma die Radioaktivität in Wil und Frauenfeld. Die Messungen in der Ostschweiz gehören zu einer Reihe von Messflügen.

FM1Today
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Ein Super Puma wird am 1. Juli die Radioaktivität über Wil und Frauenfeld messen.

Ein Super Puma wird am 1. Juli die Radioaktivität über Wil und Frauenfeld messen.

Bild: Robert Hess

Ein Super Puma des Bundes wird am 1. Juli den ganzen Tag über den Ostschweizer Städten Wil und Frauenfeld Radioaktivitätswerte messen. Der Helikopter fliegt dabei in 90 Metern Höhe über dem Boden in parallelen Bahnen. Wie es im Artikel von FM1Today heisst, werden über Mittag und am Abend ab 17 Uhr wegen des Lärms keine Flüge durchgeführt. Die Flüge finden nur bei gutem Wetter statt, ansonsten werden sie innerhalb der Woche verschoben.

Bei Verdacht auf erhöhte Radioaktivität

Nicht nur in der Ostschweiz wird gemessen. Während der Woche vom 28. Juni bis 2. Juli fliegt die NAZ Messflüge in Lugano, über dem Neuenburgersee und bei den Kernkraftwerken Mühleberg und Gösgen. Die Messresultate werden am 2. Juli auf der NAZ-Webseite veröffentlicht.

Beim Messprogramm der NAZ wird jeweils im Sommer die normale Radioaktivität in den Schweizer Städten gemessen. Dank diesen Messresultaten können bei einem Ereignis mit Verdacht auf erhöhte Radioaktivität Abweichungen vom Normalzustand einfacher festgestellt werden.

Verschiedene Daten werden erhoben

Mit der Messkampagne werden die Einsatzbereitschaft von Ausrüstung und Personal sichergestellt, Radioaktivitätsdaten in städtischen Gebieten und der Umgebung kritischer Infrastrukturen erhoben sowie die Zusammenarbeit mit kantonalen und internationalen Partnern geübt, wie das BABS mitteilt.