Quaderer tritt mit eigener Partei an

VADUZ. Seit seinem Austritt aus der VU brodelt die Gerüchteküche: Gegenüber dem Liechtensteiner «Volksblatt» sagt Harry Quaderer, dass er mit einer neuen Partei zu den Landtagswahlen 2013 antreten will.

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VADUZ. Seit seinem Austritt aus der VU brodelt die Gerüchteküche: Gegenüber dem Liechtensteiner «Volksblatt» sagt Harry Quaderer, dass er mit einer neuen Partei zu den Landtagswahlen 2013 antreten will. «Ich denke an eine Partei, die nicht so veraltet und verkrustet ist – mit Funktionären, die meinen, sie müssten die Politik machen. Meine Überzeugung ist es, dass das Volk die Politik machen soll», sagt Quaderer. Der Name der neuen Partei müsse etwas mit Unabhängigkeit zu haben.

Laut dem Politologen Wilfried Marxer ist es für eine neue Partei schwierig, die für den Einzug in den Landtag erforderliche Acht-Prozent-Hürde zu überspringen. Tritt Quaderer tatsächlich im Frühling 2013 mit einer neuen Partei an, wäre dies das zweite Mal in der liechtensteinischen Geschichte, dass sich vier Parteien zur Wahl stellen.

1989 war die Überparteiliche Liste bei den Landtagswahlen angetreten, erreichte aber nur 3,16 Prozent der Stimmen. Entstanden war die Partei aus der Überparteilichen Liste Vaduz, die 1999 aufgelöst wurde. (red.)