Pyrotechnik sichergestellt

Kaltbrunn Die Kantonspolizei St. Gallen hat gestern im Auftrag der St. Galler Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung in Kaltbrunn durchgeführt. In der Wohnung eines 22-Jährigen konnten verbotene pyrotechnische Gegenstände sichergestellt werden.

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Kaltbrunn Die Kantonspolizei St. Gallen hat gestern im Auftrag der St. Galler Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung in Kaltbrunn durchgeführt. In der Wohnung eines 22-Jährigen konnten verbotene pyrotechnische Gegenstände sichergestellt werden.

Gemäss Kantonspolizei haben Ermittlungen im Vorfeld der Hausdurchsuchung ergeben, dass der 22-Jährige in einem Onlineshop diverse, in der Schweiz verbotene, pyrotechnische Gegenstände bestellte und sie nach Deutschland liefern liess. Er wird zudem verdächtigt, die Ware anschliessend in die Schweiz eingeführt zu haben. Anlässlich der Hausdurchsuchung konnten rund 150 unerlaubte Bodenknaller, mehrere Handleuchtfackeln und mehrere Dutzend Gewehrpatronen aus Armeebeständen sichergestellt werden. Die Munition hatte er gemäss eigenen Angaben im Militärdienst entwendet. Der 22-Jährige wird sich nun vor der Staatsanwaltschaft und der Militärjustiz verantworten müssen. Ebenfalls wird ein Rayonverbot im Rahmen von Sportveranstaltungen geprüft, da er an Eishockeyspielen Pyrotechnik gezündet hat. (pab)