Puma zieht Rechtsstreit um Logo weiter

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Beschwerde Die Auseinandersetzung zwischen dem Sportartikelhersteller Puma und der Ermatinger Holzmanufaktur Urwyler und Hostettler ist noch nicht zu Ende.

Weil die Holzfirma einen springenden Hund im Logo trägt, intervenierte Puma beim Institut für Geistiges Eigentum in Bern: Der Hund sei der schwarzen Raubkatze von Puma zu ähnlich. Der Sportartikelhersteller verlangte, dass die Ermatinger Firma ihre Marke nur noch in gewissen Bereichen anwenden darf. Das Institut für Geistiges Eigentum wies das Anliegen von Puma jedoch nach eingehender Prüfung ab (Ausgabe von gestern). Puma akzeptiert diesen Entscheid nicht: Man werde «beim Bundesverwaltungsgericht fristgerecht Beschwerde einlegen», teilt das deutsche Unternehmen auf Nachfrage schriftlich mit.

In seinem Entscheid hatte das Institut für Geistiges Eigentum festgehalten, dass zwischen den beiden Markenzeichen keine Verwechslungsgefahr bestehe, da sich das Ermatinger Zeichen genügend vom Puma-Logo abhebe. Andreas Hostettler zeigt sich über das Vorgehen von Puma enttäuscht. Das Ganze sei ein «absoluter Nonsens»: «Puma schadet sich am Ende nur selbst.» Aber eines ist für Hostettler klar: Aufgeben wollen er und sein Team nicht. «Wir werden uns weiterhin zur Wehr setzen.» ­Hostettler ist auch überzeugt, dass kein Richter den Entscheid des Instituts für Geistiges Eigentum in Frage stellen wird. (maj)