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Provisionen für Kassenwechsel verbieten

Standesinitiative Die CVP-GLP-Fraktion des St. Galler Kantonsrats will Vermittlungsprovisionen in der obligatorischen Krankenversicherung untersagen. Diese werden Maklern ausbezahlt, die Versicherte zu einem Wechsel überreden. Die Standesinitiative wird von der Regierung unterstützt. Krankenversicherer zahlten Maklern nachweislich bis zu 1500 Franken pro neuen Abschluss in der Grundversicherung, heisst es im Vorstoss für eine Standesinitiative der CVP-GLP-Fraktion. Insgesamt überwiesen die Krankenkassen an die Vermittler jährlich «Hunderte von Millionen Franken an Provisionen». Es seien die Versicherten, welche die «unnötigen und kostentreibenden Kundengewinnungsaktionen» über ihre Prämien bezahlen müssten, schreibt die Fraktion. Der Versuch einer Selbstregulierung der Branche, mit einer Beschränkung der Maximalprovisionen auf 50 Franken, sei gescheitert. Die wenigsten Versicherer hielten sich an die Abmachung. Zwar sei im eidgenössischen Parlament ein Vorstoss zur Regelung der Provisionen hängig. Mit einer Beschränkung der Höhe des Betrags sei es aber nicht getan. Nur ein Verbot schaffe klare Bedingungen. Der Vorstoss für eine Standesinitiative wird in der Februarsession im Kantonsrat behandelt. (sda)

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