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PREMIERE: Ein Rohdiamant wird geschliffen

Von Viktor Giacobbo bis Beni Würth: Die ersten Rückmeldungen der Prominenz zum neuen Programm des Circus Knie sind weitgehend positiv. Trotzdem gebe es noch Verbesserungspotenzial.

Nach der Premiere ist vor der Tournee. Und: Nach der Premiere füllt sich das Vorzelt des Circus Knie mit Prominenten und – später dann – den Artisten, die ihre Meinungen austauschen über das, was sie gerade gesehen haben. Etliche betrachten es mit professionellem Auge. Wie Viktor Giacobbo, der mit dem Knie schon auf Tournee gewesen ist. «Das ist wie ein Rohdiamant, der noch geschliffen werden muss», sagt er, «ich mag das.» Es sei «alles drin, was in ein Zirkusprogramm gehört».

Auch Sven Furrer hat Knie-Erfahrung gesammelt, 2011 zusammen mit René Rindlisbacher. «Formidable» sei «eine Tischbombe mit Überraschungen», sagt er, grandios findet er die Schaukelnummer der Skokov Troupe. Und es sei «schön», dass mit Helga Schneider die Tradition der Schweizer Comedians wieder aufgenommen wird. Klar sei aber auch: «Sie wird bald merken, was funktioniert – und was nicht.» Er spricht damit Helga Schneiders etwas rüde Sprache an. Sie polarisiert. «Nein, das hat mich überhaupt nicht gestört», sagt etwa der St. Galler Regierungsrat Beni Würth zu ihrem Auftritt, der das Programm als «extrem peppig und sehr frisch» lobt, und den die enorme Anmut der sieben Russinnen der Skokov Troupe besonders berührt hat. «Das ist ein Zacken zu sehr unter der Gürtellinie», meint dagegen der Schauspieler Walter Andreas Müller, den die Ostschweizer Theaterbesucher im Herbst am Theater St. Gallen im Musical «Hello Dolly» werden erleben können. Aber auch für ihn ist der Start des Circus Knie gelungen. «Das Programm ist rund, attraktiv und sehr kompakt», sagt Müller. Ein Urteil, dem sich Alex Rübel anschliesst, der Direktor des Zoos Zürich: «Da hatte es sehr viel Neues, viel Verschiedenes, das sehr schön kombiniert wurde – wobei mich neben der Pferde-Freiheitsdressur vor allem die Skokov Troupe besonders beeindruckt hat. Das ist hohe Artistik, ganz leicht gemacht.»

Besonderes Augenmerk auf Helga Schneider

Mit einem besonderen Blick ist der Komponist, Musiker und Autor Roman Riklin in die Vorstellung gegangen, der eine besondere Liebe zum kleinen Circus Monti hat. «Ich habe auf Helga Schneider geschaut, weil ihr Songtext von mir ist.» Die Kamelnummern und der Song funktionierten gut, sagt er, schwieriger werde es dort, wo Helga Schneider nur rede. «Da müsste etwas Visuelles passieren, sonst geht das Publikum nicht mit.» Da ist er wieder: Der Rohdiamant, der noch geschliffen werden muss.

Rolf App

rolf.app@tagblatt.ch

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