Polizisten bespuckt

Drei randalierende und renitente Personen haben die Kantonspolizei Thurgau am Donnerstagabend beschäftigt. Solche Fälle sind nicht an der Tagesordnung.

Jolanda Riedener
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KREUZLINGEN. Gleich drei Personen hat die Kantonspolizei Thurgau am Donnerstagabend verhaftet. In Kreuzlingen, Arbon und Amriswil trafen die Polizisten auf alkoholisierte und randalierende Personen. «Dass wir es dreimal hintereinander mit renitenten und randalierenden Personen zu tun hatten, ist eine Ausnahme», sagt Matthias Graf vom Mediendienst der Kantonspolizei Thurgau auf Anfrage. Es gebe immer wieder einmal verhaltensauffällige Personen. Zum Glück sei es aber eher selten, dass Polizisten bespuckt werden.

Auf der Strasse gelegen

Kurz vor 19 Uhr meldeten mehrere Personen, dass eine Frau auf der Brückenstrasse in Kreuzlingen schreiend auf der Strasse liege. Als die Patrouille der Kantonspolizei Thurgau vor Ort war, spuckte die 28-Jährige einem Polizisten mehrfach ins Gesicht. Die Polizisten legten die alkoholisierte Frau in Handschellen. Weil sie psychisch auffällig war, brachten sie die Polizisten ausserdem zu einem Arzt. Um 22.30 Uhr alarmierte ein Passant in Arbon die Kantonspolizei Thurgau, weil er einen Mann in der Unterführung des Bahnhofs beobachtet hatte, der mit einem Messer hantierte. Das Taschenmesser des 35jährigen Mannes stellte die Polizei darauf sicher. Weil sich der 35-Jährige renitent verhielt, nahm ihn die Polizei fest. Er hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut.

Frust bei Polizei abgeladen

Beim Amriswiler Kantonspolizeiposten stellten Polizisten an dem Abend um 23 Uhr eine Beschädigung bei der Eingangstüre fest. «Das elektrische Türschloss wurde weggeschlagen», sagt Graf. Der Sachschaden beträgt mehrere 100 Franken. Kurze Zeit später nahm die Polizei einen 35-Jährigen aus der Region Amriswil fest. Er hatte einen Alkoholwert von 1,4 Promille und gab an, aus Frust gehandelt zu haben. Er drohte an, weitere Sachbeschädigungen zu begehen und wurde darauf von den Polizisten festgenommen. «Was genau den Mann zu der Tat getrieben hat, wird abgeklärt», sagt Graf.

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