Polizeiliche Zusammenarbeit
St.Galler Kantonspolizei verfolgt verdächtiges Fahrzeug bis nach Liechtenstein

In Balzers wurde am Nachmittag ein Autofahrer angehalten, welcher durch die Kantonpolizei St.Gallen verfolgt wurde. Ein Vertrag zwischen Liechtenstein, der Schweiz und Österreich regelt die grenzüberscheitende polizeiliche Zusammenarbeit.

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Die vermutlich verwirrte Person wurde nach der Anhaltung ärztlich untersucht.

Die vermutlich verwirrte Person wurde nach der Anhaltung ärztlich untersucht.

Bild: lpfl

(lpfl/chs) Am Dienstag wurde kurz vor 14 Uhr die Landespolizei Liechtenstein durch die Kantonspolizei St.Gallen um Unterstützung ersucht. Ein Autofahrer war auf der Autobahn A13 in Richtung Sargans unterwegs und fuhr dabei Schlangenlinien. Die Kantonspolizei versuchte in kurz vor Sevelen anzuhalten. Wie die Landespolizei Fürstentum Liechtenstein mitteilt, befolgte der Mann die Weisung nicht und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit weiter in Richtung Vaduz und Triesen.

Die Kantonspolizei verfolgte das Fahrzeug und kurz vor Balzers konnte es durch eine Strassensperre gestoppt und der Mann angehalten werden. Da der Verdacht bestand, dass es sich um eine verwirrte Person handelt, wurde eine ärztliche Beurteilung über den Zustand des Mannes angeordnet. Das Tatfahrzeug befindet sich gemäss Mitteilung bei der Landespolizei.

Im Einsatz waren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen sowie der Landespolizei Liechtenstein.