Polizei im Dauereinsatz

In St. Gallen und im Thurgau sind in der Nacht auf Neujahr mehrere Tätlichkeiten, Streitereien, alkoholisierte Autofahrer und Überfälle gemeldet worden.

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In der Silvesternacht mussten die Einsatzkräfte alleine in der St. Galler Innenstadt über 35mal ausrücken, vor allem wegen Schlägereien, Sachbeschädigungen und Lärm. Die Stadtpolizei hielt nach 21 Uhr zehn Jugendliche an, die mit Feuerwerk einen Briefkasten beschädigten. Zudem sind sieben weitere Sachbeschädigungen an Fahrzeugen gemeldet worden, darunter an einem Streifenwagen.

Polizist ins Gesicht gespuckt

Ins Visier der Vandalen gerieten auch die Polizeibeamten. In den frühen Morgenstunden des Neujahrstages spuckte ein 25jähriger Schweizer einem Polizisten ins Gesicht und bedrohte diesen und seine Arbeitskollegen massiv. Ebenfalls in den frühen Morgenstunden pöbelten mehrere Personen einen 25jährigen Mann und eine 21jährige Frau an. Der Mann erhielt Schläge ins Gesicht. Als er sich entfernen wollte, wurden ihm Handy und Portemonnaie gestohlen. Bei allen Vorfällen war Alkohol im Spiel.

Im übrigen Kanton ging es nicht viel ruhiger zu. Die Kantonspolizei musste mehrere Male ausrücken, da Tätlichkeiten, Streitereien im privaten Umfeld und alkoholisierte Autofahrer gemeldet wurden. In Wil mussten sich zwei Personen zur Kontrolle ins Spital begeben. In Thal wurde ein 45jähriger Mann mit Schürfungen und einer Rissquetschwunde ins Spital gebracht.

Frau im Treppenhaus verprügelt

In Gossau ist im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses eine 41jährige Frau mit einem verprügelten Gesicht gefunden worden. Die Polizei nahm einen 49jährigen Mann fest, der sich in der Wohnung befand. In Amriswil fühlte sich ein 20jähriger Autofahrer von einem 22jährigen Mann provoziert, der am Strassenrand stand. Er stieg aus dem, schlug auf den 22-Jährigen ein und verletzte ihn schwer am Kopf. (red.)