Polizei gibt Suche nach Zweijährigem auf

WATTWIL/ST.GALLEN. Die St.Galler Kantonspolizei hat die Suche nach dem seit Samstag vermissten zweijährigen Bub am Donnerstagnachmittag eingestellt. "Wir haben alles Menschenmögliche getan", sagt Kapo-Mediensprecher Gian Andrea Rezzoli.

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Ein Polizist sucht am Dienstag, 20. April, die Thur bei Bütschwil ab. (Bild: Keystone/Archiv)

Ein Polizist sucht am Dienstag, 20. April, die Thur bei Bütschwil ab. (Bild: Keystone/Archiv)

Sechs Tage lang suchte die St.Galler Kantonspolizei nach dem Zweijährigen, der am Samstag in Wattwil verschwunden war. Helikopter kamen zum Einsatz, Spürhunde wurden losgeschickt, Taucher suchten im Wasser der Thur nach dem Bub, Bodenpersonal durchkämmte das Flussufer. Ohne Ergebnis: Der kleine Eritreer, der am Samstagnachmittag mit seinen Eltern ein Fest im katholischen Pfarreizentrum besucht hatte, bleibt verschwunden.

"Von Wattwil bis Bischofszell" habe die Kantonspolizei Fluss und Flussufer abgesucht, sagt Rezzoli. Doch ausser einem Schuh, der in der Nähe des Pfarreizentrums gefunden wurde, sind keine Hinweise mehr entdeckt worden. Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass der Bub in die Thur gefallen ist. Die Spürhunde hätten diese Theorie bestätigt, so der Mediensprecher. Der Fall sei für die Kantonspolizei noch nicht abgeschlossen. Und vielleicht werde die Suche zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgenommen. (red.)