Polizei gibt Suche nach Zweijährigem auf

WATTWIL. Die St. Galler Kantonspolizei hat die Suche nach dem seit Samstag vermissten zweijährigen Buben am Donnerstagnachmittag eingestellt. «Wir haben alles Menschenmögliche getan», sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen.

Drucken
Teilen

WATTWIL. Die St. Galler Kantonspolizei hat die Suche nach dem seit Samstag vermissten zweijährigen Buben am Donnerstagnachmittag eingestellt. «Wir haben alles Menschenmögliche getan», sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen.

Sechs Tage lang hatte die St. Galler Kantonspolizei nach dem zweijährigen Eritreer gesucht, der am Samstag in Wattwil verschwunden war. Helikopter kamen zum Einsatz, Spürhunde wurden losgeschickt, Taucher suchten im Wasser der Thur nach dem Buben, Bodenpersonal durchkämmte das Flussufer. Leider ohne Ergebnis: Der kleine Eritreer, der am Samstagnachmittag mit seinen Eltern ein Fest im katholischen Pfarreizentrum besucht hatte, bleibt verschwunden.

«Von Wattwil bis Bischofszell habe die Kantonspolizei Fluss und Flussufer abgesucht», sagt Rezzoli. Doch ausser einem Schuh, der in der Nähe des Pfarreizentrums gefunden wurde, sind keine Hinweise mehr entdeckt worden. Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass der Bub in die Thur gefallen ist. Die Spürhunde hätten diese Theorie bestätigt, so der Mediensprecher. Der Fall sei für die Kantonspolizei aber noch nicht abgeschlossen. Wenn sich die Verhältnisse nochmals ändern oder ein brauchbarer Hinweis aus der Bevölkerung eingeht, werde die Suche vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgenommen. (red.)