Politische Gefangene
St.Gallerin seit einem Jahr in Weissrussland in Haft: Hilfsorganisationen kritisieren Bundesrat scharf – und fordern Rückzug von Stadler Rail

Der Bundesrat unternehme zu wenig für die Freilassung der St.Gallerin Natallia Hersche, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die Schweiz müsse auch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten in Belarus einschränken.

Adrian Vögele aus Bern Jetzt kommentieren
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Natallia Hersche vor Gericht in Minsk im Dezember 2020.

Natallia Hersche vor Gericht in Minsk im Dezember 2020.

Bild: Viasna

Ein Jahr ist es her, seit die St.Gallerin Natallia Hersche in Weissrussland an einer Demonstration gegen das Regime von Machthaber Alexander Lukaschenko verhaftet wurde. Die schweizerisch-belarussische Doppelbürgerin wurde in einem Schauprozess zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Vorwurf: Sie soll einem Polizisten bei ihrer Verhaftung die Sturmhaube heruntergezerrt haben.

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