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Politiker machen sich stark für Zoll in Romanshorn

«Das Wetter passt, denn der heutige Anlass ist eine traurige Angelegenheit», sagte Kantonsrat Viktor Gschwend am Samstag zur Eröffnung der Manifestationsversammlung gegen die Schliessung der Zollstelle Romanshorn.

«Das Wetter passt, denn der heutige Anlass ist eine traurige Angelegenheit», sagte Kantonsrat Viktor Gschwend am Samstag zur Eröffnung der Manifestationsversammlung gegen die Schliessung der Zollstelle Romanshorn. Etwa 150 Personen, darunter Politiker aus der ganzen Ostschweiz, hatten sich am Romanshorner Hafen versammelt, um sich gegen die Sparmassnahmen des Bundes zu wehren und auf die Petition «Anbinden statt abhängen – rettet die schwimmende Brücke» aufmerksam zu machen.

Ständerat und Regierungsrat Roland Eberle, der Romanshorner Stadtpräsident David H. Bon sowie die Nationalräte Edith Graf-Litscher und Hermann Hess zeigten die gravierenden Folgen für die Region im Falle einer Schliessung des Romanshorner Zolls auf. Roland Eberle: «Die Schliessung bedeutet eine Barriere für den Handel zwischen der Schweiz und Deutschland.» Regierungsrat Kaspar Schläpfer sagte, leiden würde auch die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt. «Für den Fährbetrieb könnten Verluste von einer Million Franken die Folge sein.»

Initiant Viktor Gschwend ist überzeugt, dass zu den bereits gesammelten 4300 Unterschriften durch die Aktion die Fünftausendermarke geknackt werden kann. Er sagt: «Am 5. April, wenn wir unsere Petition in Bern vorbringen, können wir hoffentlich zehntausend Unterschriften vorweisen.» (ae)

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