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Kolumne

St.Gallens Mister Digitalisierung

Vom Kindergarten bis zur Hochschule: Roger Trösch soll als Programmleiter die
IT-Bildungsoffensive im Kanton St.Gallen koordinieren. Mit Schulen kennt er sich aus. Mit Onlinehandel auch.
Katharina Brenner
Roger Trösch ist mit einem 50-Prozent-Pensum Schulpräsident von St.Margrethen. (Bild: Gert Bruderer)

Roger Trösch ist mit einem 50-Prozent-Pensum Schulpräsident von St.Margrethen. (Bild: Gert Bruderer)

Zwei Hälften fügen sich zu einem Ganzen – dieses Modell zahlt sich für Roger Trösch aus. Mit einem Pensum von 50 Prozent ist er Schulpräsident von St.Margrethen. Und erhält dafür 83430 Franken pro Jahr. Diesen Lohn gab Trösch 2015 bekannt – obwohl er nicht wollte. SVP-Vertreter hatten Transparenz gefordert, Trösch hatte sich geweigert, das Verwaltungsgericht entschied am Ende, der Schulpräsident habe seinen Lohn offenzulegen. National geriet seine Schulgemeinde in die Schlagzeilen, weil der renitente Moslem Emir Tahirovic seine Tochter mit Kopftuch in den Unterricht schickte und vom Schwimmunterricht fernhielt. Roger Trösch hat selbst drei Kinder und ist verheiratet.

Zu 50 Prozent arbeitet der 45-Jährige in einer Firma im Bereich E-Commerce, dem Onlinehandel. Expertise im Digitalen und in der Schule – eine gute Ausgangslage für seine neue Aufgabe. Im April soll Trösch mit einem 50-Prozent-Pensum Programmleiter der IT-Bildungsoffensive werden – vorausgesetzt das Stimmvolk nimmt den Sonderkredit am 10. Februar an. Trösch soll die unterschiedlichen Bereiche vom Kindergarten bis zur Hochschule koordinieren.

Im E-Commerce werde er dann aufhören, so Trösch. Schulpräsident will er bleiben. Allerdings darf nur ein Trösch im Gemeinderat sein, zumindest keine zwei Brüder. In St.Margrethen wird die Einheitsgemeinde diskutiert. Wird sie eingeführt, wäre Schulpräsident und FDP-Mitglied Roger Trösch im Gemeinderat vorgesehen. Sein parteiloser Bruder Andreas Trösch sitzt dort bereits. Zwei Tröschs würden sich im Gemeinderat zu keinem Ganzen fügen.

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