Pierin Vincenz - was sonst noch geschah

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  • 11. Mai 1956 Pierin Vincenz kommt in Chur auf die Welt, er wächst in Andiast in der Surselva auf.
  • 1979-1982 Er arbeitet bei der Schweizerischen Treuhandgesellschaft.
  • 1982-1986 Mit 26 Jahren nimmt er doch noch ein Studium auf und promoviert an der HSG.
  • 1986 – 1990 Vincenz arbeitet als Trader für den Schweizerischen Bankverein, unter anderem in Chicago.
  • 1991 – 1996 Statt für den Bankverein nach Japan zu gehen, bleibt Vincenz in der Schweiz. Wird Finanzchef beim holländischen  Industriekonzern Hunter Douglas.
  • 1994 Werden seine Töchter Andrina und Lea geboren. 
  • 1997 Wechselt Vincenz nach St.Gallen. Er wird Finanzchef des Verbandes der Raiffeisenbanken. 
  • 1999 Vincenz wird CEO des Raiffeisenverbandes. Ihm gehören noch rund 600 Raiffeisenbanken an, die Bilanzsumme der Gruppe beträgt 66 Milliarden Franken. 
  • 2000 Seine erste Frau stirbt überraschend. Vincenz ist einige Jahre alleinerziehender Vater.  
  • 2005 Der «rote Platz» in St.Galler Bleicheli-Quartier wird eröffnet. Finanziert hat ihn die Stadt und Raiffeisen: Seit 1999 breitete sich im Quartier der neue Hauptsitz der Bank aus.   
  • 2008 Raiffeisen gewinnt in der Finanzkrise viele Kunden. Schon ist die 100-Milliardenmarke bei den Hypothekenken geknackt.
  • 2008 Vincenz heiratet Raiffeisen-Juristin Nadja Ceregato.
  • Januar 2012 In einem Coup übernimmt Raiffeisen die St.Galler Privatbank Wegelin – zumindest das ausseramerikanische Geschäft. Es soll nicht die einzige Aqkuisition unter Vincenz bleiben.
  • September 2015 Pierin Vincenz tritt von der Raiffeisen-Spitze ab. Raiffeisen hat noch rund 300 Mitgliedsbanken und eine Bilanzsumme von über 200 Milliarden. Vincenz wird bald Verwaltungsratspräsident bei Helvetia.  
  • Sommer 2017 Vincenz tritt von seinen Verwaltungsratsmandaten bei der Aduno und Leonteq zurück. 
  • November 2017 Ende Oktober wird bekannt, dass die Finanzmarktaufsicht Finma die Führungsstrukturen der Raiffeisen untersuchen will. Dabei soll es auch um Beteiligungen der Raiffeisen gehen. Anfang November wird klar: Auch Vincenz ist im Visier der Finma.