PFERDEVERKAUF: Fall Hefenhofen: 36 Alppferde verkauft

36 beschlagnahmte Pferde aus dem ehemaligen Bestand von Pferdezüchter U.K. aus Hefenhofen sind heute Mittwoch zum Verkauf angeboten worden. Im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere in Schönbühl fanden sie zum Gesamtbetrag von 42'600 Franken neue Besitzerinnen und Besitzer.

Merken
Drucken
Teilen
Das Interesse an den Alppferden war diesmal bedeutend geringer als beim ersten Verkauf der Tiere vom Hof von U.K. im August. (Archivbild) (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))

Das Interesse an den Alppferden war diesmal bedeutend geringer als beim ersten Verkauf der Tiere vom Hof von U.K. im August. (Archivbild) (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))

Wie das Veterinäramt des Kantons Thurgau schreibt, waren die Pferde seit dem 28. September im Kompetenzzentrum untergebracht, wo sie von WK-Soldaten betreut wurden. Vorher verbrachten die 36 Tiere den Sommer auf verschiedenen Alpen in den Kantonen Graubünden und St.Gallen. "Der Verkauf erfolgte durch eine Versteigerung an die Meistbietenden."

Die Preise pro Pferd bewegten sich zwischen 600 und 2100 Franken, wie es weiter im Communiqué heisst. Notwendig waren insgesamt drei Versteigerungsrunden, um die Pferde verkaufen zu können.

Geringeres Interesse

Das Interesse an den Pferden war diesmal bedeutend geringer als beim ersten Verkauf der Tiere vom Hof von U.K., der an demselben Ort im August durchgeführt wurde. "Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Verlauf des Verkaufs und insbesondere damit, dass für alle Pferde eine Käuferin oder ein Käufer gefunden werden konnte", schreibt das Veterinäramt. Heute habe sich aber deutlich gezeigt, dass der Markt keine höheren Preise für solche Pferde hergebe. (red.)