Pferdekrankheit: Kanton weist Vorwurf zurück

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Tierquälerei Im Fall der gequälten Pferde von Hefenhofen steht die nächste Anschuldigung im Raum: Laut einer Tierhalterin soll das Thurgauer Veterinäramt die Pferde von Ulrich K. der Armee übergeben haben, obwohl man von einem Ausbruch der Drusen-Krankheit auf dem Hof gewusst habe. Das treffe zwar zu, teilt das Thurgauer Veterinäramt nun mit. Doch zum Zeitpunkt der Beschlagnahme sei keines der Tiere an Druse erkrankt gewesen. Die Situation sei so beurteilt worden, dass der Krankheitsausbruch abgeschlossen sei und die Pferde «kein übermässiges Risiko» mehr darstellten. Die Tiere seien im Kompetenzzentrum der Armee in Schönbühl während zehn Tagen wiederholt von Veterinären der Armee untersucht worden. Dabei sei keine Infektion mit dem Druse-Erreger festgestellt worden, so das Veterinäramt. (jw/red)